In Memoriam: Franz Clouth (1838 - 1910)
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Altes Kirchengebäude von vor dem 2. Weltkrieg

Gemeinde besteht bereits seit 1872 im Herzen von "Kölle" und bietet derzeit in völlig neuem Kirchengebäude fast 600 Katholikinnen

und Katholiken aus Köln und Umgebung eine religiöse Heimat.

 

Alt-Katholische Kirche

In Kurzform: Der amtliche Name der Kirche in Deutschland lautet: „Katholisches Bistum der Alt-Katholiken in Deutschland“. Die Schreibweise mit Bindestrich ist daher in Deutschland Teil der Selbstbezeichnung, während der offizielle Name der beiden anderen deutschsprachigen Kirchen „Christkatholische Kirche der Schweiz“ bzw. „Altkatholische Kirche Österreichs“ lautet.

Altkatholische Kirche, in der Schweiz Christkatholische Kirche, bezeichnet die Gemeinschaft selbständiger katholischer Kirchen, die in der Utrechter Union zusammengeschlossen sind.

Die altkatholischen Kirchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz entstanden aus Protest gegen die dogmatischen Definitionen des Jurisdiktionsprimats und der päpstlichen Unfehlbarkeit, die auf dem Ersten Vatikanischen Konzil am 18. Juli 1870 in der Dogmatischen Konstitution Pastor Aeternus verkündet wurden. Diejenigen römisch-katholischen Christen, die die neuen Dogmen ablehnten, verfielen der Exkommunikation. Sie nannten sich – unter Bezugnahme auf die Alte Kirche – „Alt-Katholiken“, um sich von der aus ihrer Sicht „neuen“ römisch-katholischen Kirche abzugrenzen. Ab 1872/73 kam es zur Gründung eigener Gemeinden und Ortskirchen.

Eine besondere Bedeutung innerhalb der altkatholischen Kirchengemeinschaft kommt der Alt-Katholischen Kirche der Niederlande zu. Das Erzbistum Utrecht ist die älteste altkatholische Kirche (seit 1723 von Rom unabhängig), von der alle anderen altkatholischen Kirchen die Bischofsweihe in apostolischer Sukzession empfingen, so dass nach (römisch-katholischem) kanonischem Recht die Ordinationen, die von altkatholischen Bischöfen vorgenommen werden, gültig, aber im Falle von Bischofsweihen unerlaubt sind, da ihnen die päpstliche Bestätigung fehlt. Ebenso erkennen die orthodoxen Kirchen die Gültigkeit der altkatholischen Weihen dem Grunde nach an, sofern sie nicht an oder durch eine Frau gespendet werden. Mehr in http://de.wikipedia.org/wiki/Altkatholische_Kirche

Geschichte der Gemeinde Köln

Januar/Februar 1872

Gründung der Katholischen Pfarrgemeinde der Alt-Katholiken in Köln als Notverbund der wegen ihres Widerstandes gegen die neuen Dogmen der Unfehlbarkeit (Infallibilität) und kirchlichen Allherrschaft des Papstes (Jurisdiktionsprimat) exkommunizierten Kölner Katholiken. Zuerst Mitgebrauch der St. Pantaleonskirche, später Überlassung der Rathauskapelle zum alleinigen Gebrauch. Franz Clouth war mit Familie Mitglied dieser Kirchengemeinde. Er spendete, privat oder über die Firma ist unbekannt, die Bleiverglasungen der Rosettenfenster der späteren Auferstehungskirche.

Der Alt-Katholizismus

Im Jahre 1869 berief der Papst Pius IX eine „allgemeine“ Kirchenversammlung in den Vatikan. Zwar herrschte der Papst nur in der Rom-katholischen Kirche, doch betrachtet er diese eben als die „allgemeine“ Kirche und ihre Sonderversammlungen für gleichbedeutend an Wort und Würde den großen, wirklich die Gesamtkirche vertretenden Kirchenversammlung des christlichen Altertums, dass noch nichts vom Papsttum im späteren Sinne wusste. Gleichzeitig mit der Einberufung des vatikanischen Konzils verbreitete sich das Gerücht, es sollten auf ihm die Lehren von der bischöflichen Allgewalt und von der Unfehlbarkeit des Papstes für göttlich offenbarte Glaubenssätze erklärt werden. Diese Lehren besagen, dass der römische Papst die ganze Fülle der höchsten, ordentlichen und unmittelbaren, wahrhaft bischöflichen Gewalt nicht allein in Sachen des Glaubens und der Sitten, sondern auch in Sachen der Disziplin und Regierung über den ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche besitze, mit anderen Worten, dass er der einzige eigentliche Bischof der katholischen Kirche, alle Landesbischöfe dagegen nur seines Stellvertreter seien; und weiter: dass eine vom Papst getroffene Entscheidung über eine den Glauben und die Sitten betreffende Lehre unfehlbar, irrtumslos und aus sich selbst, nicht erst durch die Zustimmung der Kirche, unabänderlich sei.

Diese Anschauungen waren in der katholischen Kirche insofern nicht ganz neu, als im Mittelalter vereinzelt von päpstlicher Seite ähnliche Ansprüche erhoben wurden und in der Neuzeit namentlich die Jesuiten sich bemühten, sie zu verbreiten; schon auf der Kirchenversammlung in Trient (1545-1563), die mit der Reformation große Abrechnung hielt, hatten sie vergeblich versucht, sie zur Anerkennung zu bringen. Diese kirchenamtliche Anerkennung war auch in der Zwischenzeit noch nicht zu erreichen gewesen; sie sollte also jetzt erfolgen. Wie ein Mann erhoben sich gegen diese Absicht alle frei und deutsch denkenden und fühlenden Katholiken, denn mit diesen Glaubenssätzen wurde ihr ganzes kirchliches Dasein infrage gestellt.

Wenn vielleicht auch eine volle, klare Erkenntnis im Anfange davon noch vielfach fehlte, so war doch allgemein ein mehr oder weniger deutliches Gefühl dafür vorhanden, dass mit diesen Sätzen ein ganzes eigenartiges System von Anschauungen zum Abschluss und mit ihrer Anerkennung zum Siege kam, dem seit Jahrhunderten der Kampf aller Freien und Völkischen im Katholizismus gegolten hatte. Denn seit jeher weist die Geschichte der abendländischen Kirche einen tiefen inneren Gegensatz auf: immer haben Vorkämpfer für ein schlichtes, reines, innerliches Christentum in der Kirchenform der ersten Jahrhunderte den Parteigängern des römischen Stuhles mit ihrem äußeren Kirchentum und ihren politischen Hoffnungen und Bestrebungen gegenübergestanden. Die freien und völkischen Katholiken waren es schon lange nicht mehr anders gewohnt gewesen, als dass der Friede ihrer Kirche durch das Gehabe der "Ultramontanen" (wie wir sie heute nennen würden:Der Ultramontanismus war eine politische Haltung des Katholizismus insbesondere in den deutschsprachigen Ländern einschließlich der Niederlande, die sich auf Weisungen von der päpstlichen Kurie, also aus dem von dort aus gesehen „jenseits der Berge“ (lateinisch ultra montes – gemeint sind die Alpen) liegenden Vatikan, stützte. Auch in Frankreich und Belgien wurde der Begriff verwendet; hier stand er in allgemeinerer Form für eine Frontstellung gegen den in Kirche und Religion aufkommenden Liberalismus und in den politischen Auseinandersetzungen innerhalb des französischen Katholizismus im 19. Jahrhundert als Gegenmodell zum Gallikanismus.), der Jesuiten und ihrer Geistesverwandten beeinträchtigt wurde. Jetzt sollte nun deren Treiben für das allein rechte und ihre Anschauungen für maßgebend erklärt und damit allen wahrhaft religiösen Gemütern in der Kirche der Boden, das Recht auf Dasein, entzogen werden.

So ist es begreiflich, dass alles, was an religiösen Kräften damals lebendig war, in der katholischen Kirche, sich im Kampf gegen die vatikanischen Bestrebungen zusammen fand, auch wenn vorher keine Beziehungen zwischen ihnen bestanden hatten. Die ganze weite Öffentlichkeit wandte ihre Aufmerksamkeit diesem Kampf zu, denn damals standen die Katholiken noch in allen politischen Lagern, nahmen auch an allen allgemeinen Bestrebungen auf wissenschaftlichen, künstlerischen und gesellschaftlichen Gebieten teil; es war noch nicht wie heute, denn der "Ultramontanismus" hatte noch nicht seinen Siegeszug gehalten und seinen Weg mit konfessionellen Parteien, Hochschulen, Verbindungen, Gewerkschaften, Badestrandgesellschaften und Tanzstunden gezeichnet.

Alle Bemühungen von Bischöfen und Theologen verschiedenster Länder zur Abwehr des Verhängnis blieben erfolglos: am 18.Juli 1870 wurden die neuen Glaubenssätze als „göttliche Offenbarung“ verkündigt; 533 Mitglieder der Kirchenversammlung stimmten ihnen zu. Von ihnen vertraten aber 95 gar keinen Teil der Kirche; weil sie nur Titularbischöfe oder dergleichen waren, 77 vertraten die Kirche in den zuletzt bekehrten Weltteilen Amerika und Australien, viele andere sonstiges Missionsgebiet, konnten also nicht wohl, wie das der Sinn einer Abstimmung auf einer Kirchenversammlung ist, von einer alten kirchlichen Überlieferung Zeugnis ablegen, und eine weitere Zahl vertrat ganz kleine Diözesen. 250 hatten schon vorher sich dagegen aber nicht dafür erklärt; in ihnen waren 35 Millionen Gläubige und gerade die alten Teile der Kirche vertreten, während daneben noch 25 Millionen Gläubige überhaupt und unvertreten waren. Mehr als die Hälfte aller Katholiken war somit an der Verkündigung dieser Lehren unbeteiligt.

Die deutschen Bischöfe waren auf der Kirchenversammlung zum größten Teil bestrebt gewesen, die Verkündigung der Glaubenssätze zu verhindern; als die Verkündigung aber einmal erfolgt war, brachten sie ihr Gewissen sehr bald zur Ruhe und forderten jetzt von ihren Priestern und Gläubigen Annahme und Anerkennung jener Glaubenssätze, aber aus Versammlungen, Büchern, Flugschriften und Zeitungen klang ihnen 1000 fache „Nein!“ Entgegen. Von einer einheitlichen Bewegung konnte freilich zunächst keine Rede sein, bei der es sich ja nicht um den Widerspruch einer bestimmten kirchlichen Richtung oder Partei, sondern recht eigentlich um das Aufbäumen des Ganzen wahren Katholizismus handelte; da gab es in Baden sogenannte „Alt-katholische Vereine“, die schon seit den Tagen des Syllabus das deutsche Bewusstsein im Katholizismus zu pflegen sich bestrebten, daneben „katholische Vereine zur Abwehr vatikanischer Neuerungen“, die in der Not des Augenblicks entstanden waren; da standen die Leuchten der Wissenschaft mit ihren Schülern und Anhängern und neben ihnen der heldenhafte Bauernkaplan Thomas Braun, der schon seit der Verkündigung der unbefleckten Empfängnis Mariens - er ganz allein fast gegen eine Welt - für die alte katholische Wahrheit gekämpft und unter erbärmlichen Polizeiquälereien in Niederbayern gelitten hatte. Mit einem Schlage hatte aber die Bewegung einen Mittelpunkt, als der angesehene katholische Gottes Gelehrte jener Tage, der Stiftspropst und Universitätsprofessor Dr. Ignatz von Döllinger in München freimütig und öffentlich die neuen Lehren „als Christ, als Theologe, als Geschichtskundiger, als Bürger“ nicht annehmen zu können erklärte und in dieser Haltung mutig und fest aushalte, auch als er schließlich den Kirchenbann über sich ergehen lassen musste. Tausende von Zustimmungschreiben und Erklärungen strömten zusammen; die Hochschullehrer waren die Führer geworden. Sie sammelten Gesinnungsgenossen; in wiederholten Besprechungen hier und dort hatten sie Fühlung miteinander gewonnen; München, Bonn und Breslau waren ihr Hauptsitz. Das klarste Wollen unter ihnen hatte der Prager Kirchenrechtslehrer Dr. Johannes Friedrich von Schulte.

Im September 1871 tagte der erste Alt-Katholiken-Kongress in München. Alle Führer waren inzwischen dem Kirchenbann verfallen, den Gläubigen drohte das gleiche Schicksal, sobald sie sich zu ihrer Überzeugung bekannten. Die zaghaften wollten das erdulden und alles beim immer wiederholten Einspruch sich bewenden lassen; da war es mit anderen besonders von Schulte, der den Entschluss durchsetzte, zur Selbsthilfe zu greifen und eigene Gemeinden zu sammeln, damit war der Bruch mit der am 18.Juli 1870 neu gegründeten römischen Kirche vollzogen und der alten katholischen Kirche eine neue Heimstätte geschaffen. Die Alt-katholische Kirche sonderte sich also äußerlich von der römischen ab, als und weil dieser am 18.Juli 1870 mit der dogmatischen Erklärung der bischöflichen Allgewalt und der Lehr-Unfehlbarkeit des Papstes sich die Rückkehr auf den Boden der alt-kirchlichen, katholischen Lehre für immer unmöglich machte, den weite Kreise in ihr schon vorher verlassen hatten.

Ein zweiter Alt-Katholiken-Kongress in Köln im Jahre 1872 schuf eine vorläufige Ordnung für das kirchliche Leben und traf die Vorbereitungen zur Wahl eines Bischofs; am 4.Juni 1873 wählte eine Versammlung von 21 Priestern und 56 Laienabgeordneten der inzwischen entstandenen Gemeinden den Professor der Kirchengeschichte an der Universität Breslau, Dr. Joseph Hubert Rheinkens zum ersten Bischof; am 27. Mai 1874 gab die erste Synode durch einstimmige Annahme einer „Synodal-und Gemeindeordnung“, die von einem noch im Jahre 1873 in Konstanz gehaltenen dritten Kongress vorbereitet worden war, dem jungen Kirchenwesen die Alt-kirchliche Verfassung zurück.

Gleichzeitig und gleichartig entwickelten sich die Dinge in der Schweiz und in Österreich.

Eine Kirchengemeinschaft braucht natürlich eine Kirche, so war es auch in Köln, hier war es nötig, weil wenig finanzielle Mittel vorhanden waren, finanzkräftige Gemeindemitglieder zu finden, die sich am Kirchenbau beteiligen würden. Franz Clouth tat dies bei den Bleiverglasungen der fenster, in dem er diese finanzierte.

 

Vorentwurf der alten Kirche

Auf diese Finanzierungsweise ließ sich der geplante Bau entsprechend dem erstellten Modell relativ schnell erstellen. Gleichzeitig kamen aber die Finanziers im streng katholischen Gläubigen Köln ansehensmäßig ins Hintertreffen, für Geschäftsleute die sich jedenfalls örtlich betätigten, ein gehöriges Wagnis, für Geschäftsleute wie Franz Clouth, der sich  in erster Linie international betätigte, dagegen weniger schädlich. Anders wird das im Privatleben gewesen sein, hier werden sich Teile der Familie, Verwandtschaft, Nachbarschaft, Bevölkerung tunlichst zurückgehalten haben, wie der Verfasser dieser Homepage aktuell selbst miterleben konnte.

Der Erstellung des Baus war das nicht hinderlich, wie man sieht

Der zweite Weltkrieg brachte dann erhebliche Beschädigungen mit sich, da die Kirche unmittelbar an der Bahnlinie gelegen war, die über mehrere Trassen verfügte, deshalb Militärtransporte ermöglichte, sodass dieser Bereich für den Bombenabwurf vorrangig in Betracht kam. Das Kirchenhauptgebäude war völlig zerstört, übrig blieb nur der "Campanile", der Turm, und der ist aktuell nach wie vor funktionsfähig.

 

Kriegsende

 

 Modell-Entwurf Auferstehungskirche  und danach erstellte Kirche

 

 

               

 

Historie:

Juni 1873

In St. Pantaleon erste Wahl eines katholischen Bischofs durch Klerus und Volk seit über 1000 Jahren: Joseph Hubert Reinkes, Katholischer Bischof der Alt-Katholiken in Deutschland.

Oktober 1874

Staatliche Anerkennung der „alt-katholischen Parochie Köln“, die den Hauptteil des Regierungsbezirkes Köln umfasst

November 1907

Konsekration der Auferstehungskirche in der Jülicher Straße in der Kölner Neustadt; größter eigener Kirchenbau der Alt-Katholiken in Deutschland

Mai 1944

Zwei Bombennächte legen die nahe der Haupteisenbahnlinie liegende Kirche bis auf den Turm in Schutt und Asche

Mai 1953

Einweihung der Notkirche an der Moltkestraße  (Pfarrer Wilhelm Korstick /Nachfolger Wolfgang Kestermann)

1989/90  

Sanierung des Kirchturms; erste Neubaupläne   

2. Februar 1992

Letzter Gottesdienst in der Notkirche, zugleich Feier des 120- jährigen Bestehens der Gemeinde

22. Mai 1993

Konsekration der neuen Pfarrkirche Christi-Auferstehung

 

Pfarrkirche Christi Auferstehung (Köln)

Altkatholische Pfarrkirche Köln  

Pastor Wolfgang Kestermann (26.10.1952-5.4.2006)

unter Bischof Joachim Vobbe

 

            

                                                                                                  Der Neubau heute

Die Pfarrkirche Christi Auferstehung in Köln gehört zum Dekanat Nordrhein-Westfalen der Altkatholischen Kirche in Deutschland. Die zugehörige Gemeinde, sie wurde 1872 gegründet hat etwa 600 Mitglieder.

Erste Kirche

Die Gemeinde nutzte zuerst als Kirche die ehemalige Kölner Ratskapelle St. Maria in Jerusalem, die der Rat bis zur Franzosenzeit genutzt hatte. Da diese aber für die große Gemeinde nicht ausreichte, wurde bald ein Neubau ins Auge gefasst.

Ehemalige Auferstehungskirche

Mit dem Bau der Auferstehungskirche in der Jülicher Straße, Ecke Moltkestraße, in der südlichen Neustadt von Mai 1906 bis Oktober 1907, Konsekration am 17. November 1907, entstand der größte eigenständige Kirchenbau der Altkatholiken in Deutschland. Architekt für Kirche, Pfarrhaus und Gemeindezentrum war der Kölner Peter Recht. Die Kirche passte sich in Baustil und Lage in den Reigen großer Sakralbauten um die Kölner Ringe ein. Vom Barbarossaplatz her war die Roonstraße eine direkte Blickachse auf den links an das Kirchenschiff gesetzten imposanten Kirchturm. Die zweijochige Kirche mit breitem Querschiff, Vierungskuppel war mit zwei großen von Franz Clouth gestifteten Fensterrosen in den Giebeln von Quer- und Mittelschiff ausgestattet. Der Chor grenzte direkt an die Häuser in der Fluchtlinie der Moltkestraße und war dort durch zwei kleinere Türme mit Pyramidenhelmen hervorgehoben.

Kriegszerstörung

1944, gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, wurde die Kirche in zwei Bombenangriffen bis auf den Turm vollständig zerstört. Die Gemeinde richtete sich in der Nachkriegszeit 1953 bis 1992 in einer einfachen Notkirche auf dem Gelände ein, die der Bonner Architekt Helmut Kröger baute. Der Turm konnte in den Jahren 1989/90 grundlegend saniert werden. Für einen völligen Kirchen-Wiederaufbau fehlten der Gemeinde aber die nötigen Geldmittel.

Altar der Notkirche

 

Durch die richtige Kombination und schnellen Entscheidungen von Bischof und Kirchenführung wurde aus dem Wunsch Wirklichkeit.

   

Hinzu kamen zufällige Sachkonstellationen, die das alles erst möglich machten. Theorieentwurf  und Planausführung erfolgte durch die Leverkusener Architektengemeinschaft

Pässler & Sundermann

Durch einen Prozeß hatte ich Herrn Pässler kennen gelernt, ihm nebenbei über die Kirchensituation als Gemeinderatsmitglied erzählt, insbesondere über Problem, eine neue Kirche zu bekommen. Die Geschichte ließ uns dann beide nicht mehr los und der Stein geriet ins rollen.

 

Aktueller Neubau ab 1988 in Aussicht gestellt und realisiert

So wurde das attraktive Eckgrundstück Jülicher-/Moltke-Straße verkauft und zur Errichtung eines Bürogebäudes verwandt. Die Denkmalbehörde machte aber zur Auflage, dass das Gebäude die ursprünglichen Umrisse der Kirche durchscheinen lassen sollte. Dies scheint im Rahmen der damaligen gemeinsamen Planung zwischen dem Leverkusener Architekten Klaus Pässler und dem von ihm in die Planung mit eingebrachten Professor Frantisek Sedlacek gelungen. Der knallrote Stahlrahmen des 1991 bis 1993 von Professor Frantisek Sedlacek (FH-Köln) [1] entworfenen und errichteten, spiegelverglasten Neubaus mit Sakralraum im Untergeschoss (auf dem Gelände des ehemaligen Pfarrgartens), Wohnungen und Büros in den oberen Stockwerken, erinnert heute (im Maßstab 1:1) an die ursprüngliche Silhouette des späthistoristischen Kirchenbaus. Die Gemeinde nutzt neben dem nebenstehenden wiederhergestellten Pfarr- und Gemeindehaus ein kleineres Areal des Komplexes unter einer Glaspyramide als Kirche für ihre Gottesdienste, die am 22. Mai 1993 wieder geweiht werden konnte.

Literatur/Quellen

  • Sybille Fraquelli: Architektur und Baugeschichte der Gotteshäuser in der Kölner Neustadt, in: Kirche, Kanzel, Kloster, Pfarrgründungen, Kirchenbau und Seelsorge in der Kölner Neustadt 1880-1920, hrsg. von Joachim Oepen und Wolfgang Schaffer, Greven Verlag Köln, 2006, S. 69f

 

Heute 2017 wird die Gemeinde von Pfarrer Jürgen Wenge nach Wolgang Kestermann geführt.

 

 

Alt-Katholische Kirchenentstehung im Detail

 

Die Geschichte der Entstehung des Alt-Katholizismus

History of Old Catholicism  english (also see Clouth.Co.UK)

Im Jahre 1869 berief der Papst Pius IX eine „allgemeine“ Kirchenversammlung in den Vatikan. Zwar herrschte der Papst nur in der Rom-katholischen Kirche, doch betrachtet er diese eben als die „allgemeine“ Kirche und ihre Sonderversammlungen für gleichbedeutend an Wort und Würde den großen, wirklich die Gesamtkirche vertretenden Kirchenversammlung des christlichen Altertums, dass noch nichts vom Papsttum im späteren Sinne wusste.

Gleichzeitig mit der Einberufung des vatikanischen Konzils verbreitete sich das Gerücht, es sollten auf ihm die Lehren von der bischöflichen Allgewalt und von der Unfehlbarkeit des Papstes für göttlich offenbarte Glaubenssätze erklärt werden. Diese Lehren besagen, dass der römische Papst die ganze Fülle der höchsten, ordentlichen und unmittelbaren, wahrhaft bischöflichen Gewalt nicht allein in Sachen des Glaubens und der Sitten, sondern auch in Sachen der Disziplin und Regierung über den ganzen Erdkreis verbreiteten Kirche besitze, mit anderen Worten, dass er der einzige eigentliche Bischof der katholischen Kirche, alle Landesbischöfe dagegen nur seines Stellvertreter seien; und weiter: dass eine vom Papst getroffene Entscheidung über eine den Glauben und die Sitten betreffende Lehre unfehlbar, irrtumslos und aus sich selbst, nicht erst durch die Zustimmung der Kirche, unabänderlich sei.

Diese Anschauungen waren in der katholischen Kirche insofern nicht ganz neu, als im Mittelalter vereinzelt von päpstlicher Seite ähnliche Ansprüche erhoben wurden und in der Neuzeit namentlich die Jesuiten sich bemühten, sie zu verbreiten; schon auf der Kirchenversammlung in Trient (1545-1563), die mit der Reformation große Abrechnung hielt, hatten sie vergeblich versucht, sie zur Anerkennung zu bringen. Diese kirchenamtliche Anerkennung war auch in der Zwischenzeit noch nicht zu erreichen gewesen; sie sollte also jetzt erfolgen. Wie ein Mann erhoben sich gegen diese Absicht alle frei und deutsch denkenden und fühlenden Katholiken, denn mit diesen Glaubenssätzen wurde ihr ganzes kirchliches Dasein infrage gestellt.

Wenn vielleicht auch eine volle, klare Erkenntnis im Anfange davon noch vielfach fehlte, so war doch allgemein ein mehr oder weniger deutliches Gefühl dafür vorhanden, dass mit diesen Sätzen ein ganzes eigenartiges System von Anschauungen zum Abschluss und mit ihrer Anerkennung zum Siege kam, dem seit Jahrhunderten der Kampf aller Freien und Völkischen im Katholizismus gegolten hatte. Denn seit jeher weist die Geschichte der abendländischen Kirche einen tiefen inneren Gegensatz auf: immer haben Vorkämpfer für ein schlichtes, reines, innerliches Christentum in der Kirchenform der ersten Jahrhunderte den Parteigängern des römischen Stuhles mit ihrem äußeren Kirchentum und ihren politischen Hoffnungen und Bestrebungen gegenübergestanden.

Die freien und völkischen Katholiken waren es schon lange nicht mehr anders gewohnt gewesen, als dass der Friede ihrer Kirche durch das Gehabe der Ultramontanen (wie wir sie heute nennen würden), der Jesuiten und ihrer Geistesverwandten beeinträchtigt wurde. Jetzt sollte nun deren Treiben für das allein rechte und ihre Anschauungen für maßgebend erklärt und damit allen wahrhaft religiösen Gemütern in der Kirche der Boden, das Recht auf Dasein, entzogen werden.

So ist es begreiflich, dass alles, was an religiösen Kräften damals lebendig war, in der katholischen Kirche, sich im Kampf gegen die vatikanischen Bestrebungen zusammen fand, auch wenn vorher keine Beziehungen zwischen ihnen bestanden hatten. Die ganze weite Öffentlichkeit wandte ihre Aufmerksamkeit diesem Kampf zu, denn damals standen die Katholiken noch in allen politischen Lagern, nahmen auch an allen allgemeinen Bestrebungen auf wissenschaftlichen, künstlerischen und gesellschaftlichen Gebieten teil; es war noch nicht wie heute, denn der Ultramontanismus hatte noch nicht seinen Siegeszug gehalten und seinen Weg mit konfessionellen Parteien, Hochschulen, Verbindungen, Gewerkschaften, Badestrandgesellschaften und Tanzstunden gezeichnet.

Alle Bemühungen von Bischöfen und Theologen verschiedenster Länder zur Abwehr des Verhängnis blieben erfolglos: am 18.Juli 1870 wurden die neuen Glaubenssätze als „göttliche Offenbarung“ verkündigt; 533 Mitglieder der Kirchenversammlung stimmten ihnen zu. Von ihnen vertraten aber 95 gar keinen Teil der Kirche; weil sie nur Titularbischöfe oder dergleichen waren, 77 vertraten die Kirche in den zuletzt bekehrten Weltteilen Amerika und Australien, viele andere sonstiges Missionsgebiet, konnten also nicht wohl, wie das der Sinn einer Abstimmung auf einer Kirchenversammlung ist, von einer alten kirchlichen Überlieferung Zeugnis ablegen, und eine weitere Zahl vertrat ganz kleine Diözesen. 250 hatten schon vorher sich dagegen aber nicht dafür erklärt; in ihnen waren 35 Millionen Gläubige und gerade die alten Teile der Kirche vertreten, während daneben noch 25 Millionen Gläubige überhaupt und unvertreten waren. Mehr als die Hälfte aller Katholiken war somit an der Verkündigung dieser Lehren unbeteiligt.

Die deutschen Bischöfe waren auf der Kirchenversammlung zum größten Teil bestrebt gewesen, die Verkündigung der Glaubenssätze zu verhindern; als die Verkündigung aber einmal erfolgt war, brachten sie ihr Gewissen sehr bald zur Ruhe und forderten jetzt von ihren Priestern und Gläubigen Annahme und Anerkennung jener Glaubenssätze, aber aus Versammlungen, Büchern, Flugschriften und Zeitungen klang ihnen 1.000 fache „Nein!“ Entgegen.

Von einer einheitlichen Bewegung konnte freilich zunächst keine Rede sein, bei der es sich ja nicht um den Widerspruch einer bestimmten kirchlichen Richtung oder Partei, sondern recht eigentlich um das Aufbäumen des Ganzen wahren Katholizismus handelte; da gab es in Baden sogenannte „Alt-katholische Vereine“, die schon seit den Tagen des Syllabus das deutsche Bewusstsein im Katholizismus zu pflegen sich bestrebten, daneben „katholische Vereine zur Abwehr vatikanischer Neuerungen“, die in der Not des Augenblicks entstanden waren; da standen die Leuchten der Wissenschaft mit ihren Schülern und Anhängern und neben ihnen der heldenhafte Bauernkaplan Thomas Braun, der schon seit der Verkündigung der unbefleckten Empfängnis Mariens - er ganz allein fast gegen eine Welt - für die alte katholische Wahrheit gekämpft und unter erbärmlichen Polizeiquälereien in Niederbayern gelitten hatte. Mit einem Schlage hatte aber die Bewegung einen Mittelpunkt, als der angesehene katholische Gottes Gelehrte jener Tage, der Stiftspropst und Universitätsprofessor Dr. Ignatz von Döllinger in München, freimütig und öffentlich die neuen Lehren „als Christ, als Theologe, als Geschichtskundiger, als Bürger“ nicht annehmen zu können erklärte und in dieser Haltung mutig und fest aushalte, auch als er schließlich den Kirchenbann über sich ergehen lassen musste. Tausende von Zustimmungschreiben und Erklärungen strömten zusammen; die Hochschullehrer waren die Führer geworden. Sie sammelten Gesinnungsgenossen; in wiederholten Besprechungen hier und dort hatten sie Fühlung miteinander gewonnen; München, Bonn und Breslau waren ihr Hauptsitz. Das klarste Wollen unter ihnen hatte der Prager Kirchenrechtslehrer Dr. Johannes Friedrich von Schulte.

Im September 1871 tagte der erste Alt-Katholiken-Kongress in München. Alle Führer waren inzwischen dem Kirchenbann verfallen, den Gläubigen drohte das gleiche Schicksal, sobald sie sich zu ihrer Überzeugung bekannten. Die Zaghaften wollten das erdulden und alles beim immer wiederholten Einspruch sich bewenden lassen; da war es mit anderen besonders von Schulte, der den Entschluss durchsetzte, zur Selbsthilfe zu greifen und eigene Gemeinden zu sammeln. Damit war der Bruch mit der am 18.Juli 1870 neu gegründeten römischen Kirche vollzogen und der alten katholischen Kirche eine neue Heimstätte geschaffen. Die Alt-katholische Kirche sonderte sich also äußerlich von der römischen ab, als und weil diese am 18.Juli 1870 mit der dogmatischen Erklärung der bischöflichen Allgewalt und der Lehr-Unfehlbarkeit des Papstes sich die Rückkehr auf den Boden der Alt-kirchlichen, katholischen Lehre für immer unmöglich machte, den weite Kreise in ihr schon vorher verlassen hatten.

Ein zweiter Alt-Katholiken-Kongress in Köln im Jahre 1872 schuf eine vorläufige Ordnung für das kirchliche Leben und traf die Vorbereitungen zur Wahl eines Bischofs; am 4.Juni 1873 wählte eine Versammlung von 21 Priestern und 56 Laienabgeordneten der inzwischen entstandenen Gemeinden den Professor der Kirchengeschichte an der Universität Breslau, Dr. Joseph Hubert Rheinkens zum ersten Bischof; am 27. Mai 1874 gab die erste Synode durch einstimmige Annahme einer „Synodal-und Gemeindeordnung“, die von einem noch im Jahre 1873 in Konstanz gehaltenen dritten Kongress vorbereitet worden war, dem jungen Kirchenwesen die Alt-kirchliche Verfassung zurück.

Gleichzeitig und gleichartig entwickelten sich die Dinge in der Schweiz und in Österreich.

Eine Kirchengemeinschaft braucht natürlich eine Kirche, so war es auch in Köln, hier war es nötig, weil wenig finanzielle Mittel vorhanden waren, finanzkräftige Gemeindemitglieder zu finden, die sich am Kirchenbau beteiligen würden. Franz Clouth tat dies u.a. bei den Bleiverglasungen, in dem er diese finanzierte.

Altkatholische Pfarrkirche Köln nach Schilderungen Rechtsanwalt Jürgen P. Clouth

im Gedenken an Pfarrer Wolfgang Kestermann

Pastor Kestermann

und Präsident der Kölschen Narrengilde

Ich war schon als kleiner Junge in der altkatholischen Kirche Mitglied und ging dort zur Kommunion (2. von rechts) und Firmung. Unser Familienzweig des rheinischen Geschlechts Clouth wurde über Eugen Clouth, meinen Vater Peter Clouth und mich fortgesetzt, ebenfalls bei meinen drei Söhnen Phillip, Oliver und Bryan Morris. Damals wurde die Kirche von Pfarrer Wilhelm Korstick geführt, dieser vertrat konservativ noch die althergebrachte Auffassung des Alt-Katholizismus, teilweise beeinflusst von der katholischen Kirche, von der er herüber gewechselt war. Pfarrer Korstick war verheiratet und hat einen Sohn. Nachfolger war Wolfgang Kestermann. Zu dem Zeitpunkt als er bestellt wurde, hatte ich mich wegen leichter Meinungsverschiedenheiten mit dem vorherigen Pfarrer etwas von den Kirchenbesuchen entfernt. Mir fiel anhand der Einzelinformationen, die sodann den einzelnen Mitgliedern  zugeschickt wurden auf, dass offensichtlich der neue aufgeschlossen konservative Pfarrer sehr  tatkräftig die Gemeinde wieder aufzufrischen begann. Es kam deshalb zu ersten zaghaften Besuchen, Wolfgang Kestermann war aber schnell überzeugend und zum damaligen Zeitpunkt der richtige Mann für die Kirchengemeinde und deren Modernisierung.

Im Rahmen von baldigen Gesprächen mit ihm ergab sich die Historie, wonach er zunächst längere Zeit als Mönch ein Kloster besucht habe, meiner schwachen Erinnerung nach waren es wohl die Franziskaner, ist aber hier  ansonsten unbedeutend. Nach einiger Zeit wechselte er dann über mit dem Wunsch in den Pfarrdienst einzutreten und bekam die Gemeinde Köln. Er übernahm dabei auch die Notkirche, die kurz nach dem Krieg aufgrund der bestehenden Beschädigungen und mangelnder Finanzen erstellt werden musste, unter Pfarrer Korstick waren aber bereits bauliche Witterungsprobleme aufgetreten. Die Notkirche hatte kein richtiges befestigtes Dach, d. h. in Form von Beton, war vielmehr offensichtlich ein Balkendach mit entsprechender schwachen Abdichtung, die jedoch weiter altersschwach wurde. Es kam öfters zu Nässeeintritten im Dachbereich, das gleiche, bis dahin ungelöste und finanziell unlösbar scheinende Problem  zur Frage eines Kirchenneubaus traf dann auch Pastor Kestermann. Die Gemeinde sah sich damit mit erheblichen finanziellen und Örtlichkeitsproblemen befasst, teilweise konnte der Gottesdienst in der Kirche nicht durchgeführt werden, man wich dazu auf eine evangelische Kirche in der Nähe aus.

"Ihr sitzt wegen der Grundstückslage auf einem Goldklumpen und niemand ist sich dessen bewußt"

Letztlich wusste man nicht weiter, das Hauptproblem lag in der finanziellen Frage, auch das Bistum war nicht gewillt, jedenfalls nicht in der Lage, entsprechend auch finanzielle Unterstützung zu bieten. Auch war insoweit angedacht,  das gesamte Kirchengelände zu verkaufen und sich woanders notfalls einzumieten. Die Darstellung von Manfred Backhausen, wonach die "Kirche im Keller" gelegen war, ist dabei nicht zutreffend. Das Kellergewölbe der alten Kirche war allerdings teils noch  nutzbar, es war insoweit vermietet worden an ein persisches Restaurant, mit dem immer wieder mal kleine Probleme auftraten, für die ich als Anwalt eingeschaltet wurde. Bei einer der späteren Diskussionen 1988 war ich dann urplötzlich in der Lage, eine Lösung für das Gemeindeproblem zu finden, nachdem ich den obigen Satz über den "Goldklumpen" vertreten hatte. Ich hatte im Rahmen einer anderen rechtlichen Angelegenheit mit einem Leverkusener Architektenbüro zu tun, mit dem im Rahmen einer Besprechung von Sachbesprechungen von mir auch das Kirchenproblem angesprochen wurde. Ein Kirchenbau ist natürlich auch für Architekten etwas sehr außergewöhnliches heutzutage. Das Architektenbüro Pässler & Sundermann, im Gespräch mit mir vertreten durch Herrn Pässler, hatte zu diesem Zeitpunkt (ebenfalls ein Zufall) eine intensive Zusammenarbeit im Rahmen eines anderen Projektes mit einem tschechischen Architekten namens Professor Frantisek Sedlacek, der (schon wieder Zufall?) auf Kirchenbauten spezialisiert sei. Die Ausgangslage für eine "Neue Kirche" war damit bereits auf der Planerseite optimal, das Architekturbüro war ebenfalls begeistert.                

Anfangsplanung Kirchenbau

Das Vorhaben konnte damals erst konkretisiert werden, nachdem die Architekten sich den Stadtteil und den Bauplatz angeschaut hatten. Es ging sodann um die Schaffung eines neuen Kirchengebäudes unter Beibehaltung des renovierten Pfarrhauses sowie des nach dem Krieg übrig gebliebenen Kirchenturms. Pfarrhaus und Kirchenturm sollten ebenfalls umgebaut bzw. baumäßig innen wie außen erheblich aktualisiert werden. Die Architekten wollten dann einen Vorschlag ausarbeiten, der relativ zügig auch vorgelegt wurde. Danach sollte die Kirche in ihrer alten Form des Kirchenhauptgebäudes als Glasvorbau-Firmengebäude erstellt werden; mit einem Stahlgestell darüber, welches die Konturen der zerstörten alten Kirche andeuten würde. Zwischen diesem Gebäude und dem Pfarrhaus sowie dem Kirchturm sollte die Kirche dann als neues Gebäude erstellt werden, die Gesamtkonzeption sollte durch Unterkellerung insbesondere für die Nutzung von Fahrzeugen durch ansässige Firmen/Bewohner und auch der Kirchengemeinde zur sonntäglichen Nutzung  ausgebaut werden. Das Hauptgebäude sollte Firmen als Anmietung zur Verfügung gestellt werden, deren Mitarbeiter würden einen Großteil  des Parkhauses in der Woche nutzen, die Gemeinde im Wesentlichen am Wochenende, zumal dann keine oder kaum Fahrzeuge von Nutzern des Hauptgebäudes zu verzeichnen seien.

Zwischen den Beteiligten bestand Einigkeit darüber, dass ein solches Gebäude den durch Kriegsschäden und nicht erfolgte Renovierungen von anderen Gebäuden (lädierte und nicht gestrichene Bauten) vermurksten Stadtteil mit Sicherheit auffrischen werde, woran auch die Stadt Köln interessiert sein dürfte, weil aus optischen Gründen müßte. Letzteres war noch ein wichtiger Punkt, der sich dann auch später im Rahmen der fragwürdigen Abwicklung der Gesamterstellung der Kirche aus anwaltlicher Sicht  als entscheidender Gesichtspunkt herausgestellt haben dürfte. Ausgesprochen wurde er nicht, die Entwicklung sagt mir jedoch als Juristen unausgesprochen was sich im Stadt-Hintergrund tat und letztlich den Kirchenbau überhaupt ermöglichte. Primär musste man sich fragen, was interessiert die Stadt eigentlich, was die altkatholische Kirche machen will? Schließlich sind wir im katholischen Köln, was auch Franz Clouth bei seinem damaligen Wechsel von der katholischen Kirche zur Alt-katholischen Kirche mit Sicherheit schmerzhaft erfahren haben wird. Also haben wir es neben den Architekten auch in Gottes Hände gelegt.

Nun reichen natürlich Architekten und willige Bauherren nicht aus, um eine Kirche baulich zu erstellen. Man braucht auch den richtigen Bauunternehmer, nachdem das Kirchenbaukonzept von den Architekten erstellt wurde. Relativ schnell meldete sich dabei zunächst ein Bauunternehmen aus Düren. Es kam bei einem Gemeindetreffen von Seiten des Unternehmenschefs nach Einschätzung der Baupläne, der Lage sowie des Bauaufwandes ein Problem auf. Ihn störte primär zunächst der Verbleib des als „Campanile“ bezeichneten Kirchturms, den er am liebsten wenn nicht abgerissen, jedenfalls gerne versetzt haben würde. Für mich wesentlich war das Ergebnis seines Vortrags, dass nämlich die ganze Sache sich nur dann rechne, wenn das Objekt für mindestens 23 DEM/Quadratmeter vermietet werden könne. Damals war das ein völlig ortsunüblicher Preis für diese abgewirtschaftete und noch von Bauteilruinen belastete Baugegend, womit eigentlich feststand, daß die Baumaßnahme sich für ihn als Bauunternehmer und auch für den späteren Vermieter nicht rechnen würde, was der Bauunternehmer auch so wortwörtlich damals der Gemeinde vortrug. Das Gesamtobjekt schien deshalb auf Basis dieses Vortrages in der Planung und Idee  in sich zusammenzufallen. Obwohl mir noch der gesamte damalige Abwicklungsordner vorliegt, möchte ich aus bestimmten Gründen auf Namen nicht zu sprechen kommen. Jedenfalls meldete sich nach überraschend kurzer Zeit ein anderes Unternehmen, welches bereit war, das Objekt zu erstellen. Die Finanzierung sollte durch die Stadtsparkasse Köln erfolgen.

Vor diesem Hintergrund machte mich bereits stutzig, dass im Rahmen der vertraglichen Verpflichtungen die nunmehr auftretende Erwerberin eine Vertragserfüllungsbürgschaft ohne Probleme akzeptierte, wonach letztlich Sicherheit der Vertragserfüllung durch einen Dritten geboten wird, „soweit die Erwerberin mit ihren Verpflichtungen aus dem Vertrag ausfalle“. Rufen Sie lieber Leser an dieser Stelle sich die obigen Zeilen in Erinnerung, wonach in der generellen Einschätzung auch die Stadt Köln ein Interesse daran haben müsse, in diesem Stadtteil durch ein Highlight in Form einer besonderen Baulichkeit städtebaulich aufzuwerten mit dem abzusehenden Ergebnis, dass dann auch die Umgebung renovierungsmäßig nachziehen werde. Man konnte durch das Objekt also auch ein städtebauliches Problem dieses kriegsgeschädigten Stadtteils lösen. Letzteres ist  übrigens tatsächlich auch in diesem Gedankengang von Erfolg beschieden worden, nachdem das Bauwerk nämlich fertig war, zog relativ schnell die bauliche Privatumgebung mit Renovierungen schnell nach. Städtebaulich war das Projekt insoweit für Köln also jedenfalls interessant und letztlich sicherlich auch profitabel, auf die Frage inwieweit man auf die Frage der Wichtigkeit der altkatholischen Kirche und deren Bauplanung überhaupt reagieren wolle, kam es deshalb meines Erachtens gar nicht mehr an,  Städtebaulichkeit und Stadtteilentwicklung durch neue Anziehungspunkte war erkennbar angesagt.

Tatsächlich kam es dann im Rahmen des Baufortschritts nach einiger Zeit, wie auch der erste Bauunternehmer vermutet hatte,  zu finanziellen Engpässen der Erwerberin. Die Erfüllungsbürgschaft hatte insoweit den Zweck zu erfüllen, dass man nicht infolge eines Konkurses der Erwerberin plötzlich nach abgerissene Kirche vor einem ausgeschachteten Loch stehen würde, was die Gemeinde mit Sicherheit finanziell nicht hätte verkraften könne. Auch die Stadt hatte dann ein Problem. Zwischen den Parteien wurde dann Einigkeit dahingehend geschaffen, dass die oben bezeichnete Kirche gebaut, dass Firmengebäude vorgebaut und das Pfarrhaus umgebaut werde. Die zu erledigenden Arbeiten wurden insoweit durch die Architekten beschrieben, hier zum Beispiel das Bauwerk Kirche mit Nebenräumen        

                                                                                              Teilkonzept Kirche

Letztlich war dann am 9.2.1991 das von den Architekten verfasste Gesamtkonzept Grundlage für den Bau     Gesamtkonzept

Um den 4.Jun 1993 trat  die zunächst theoretisch befürchtete problematische Situation ein, dass Schecks von Seiten der Erwerberin zu Protest  gingen. Zwischenzeitlich war am 19.5.1993 die Abnahme des insgesamt erstellten Gebäudes vorgenommen worden. Zahlungen waren damit fällig, gleichwohl geriet die Gegenseite in Zahlungsverzug. Die Erwerberin geriet dann wohl in Konkurs, im Rahmen der seinerzeit erstellten Erfüllungsbürgschaft war damit die Stadtsparkasse Köln als Ausfallbürge am Zuge, d. h. Zahlungen mussten von ihr erfolgen. Gleichzeitig betrieb die Stadtsparkasse aus Titeln gegenüber der Erwerberin zwischenzeitlich 1996 Zwangsvollstreckungsmaßnahmen mit für unsere Seite damals unbekanntem Ergebnis. Jedenfalls wurde damals zunächst die Stadtsparkasse Eigentümer der Geschäftshausparzelle, baulich ging es weiter .

Insgesamt war damals die Bauzeit und der spätere Bezug des Objektes durch Pfarrer und Gemeinde gesichert. Der Kirchenturm war ebenfalls restauriert und das Kirchturmkreuz im rahmen einer " Männerparty" gemeinsam oben aufgesetzt worden; war eine sehr wackelige und zugige Angelegenheit!                               

 

Turm fertig!

 

 

 

Dank Pastor Wolfgang Kestermann (hier als Präsident auf Sitzung der Kölschen Narren Gilde)

(Pastor und Dechant sowie Präsident der Kölschen Narren Gilde)

In beiden Institutionen war er sehr rege daran interessiert sich für die Öffentlichkeit, seine Familie, die Altkatholische Gemeinde und die Kölsche Narren Gilde einzusetzen. Viele Reisen, von ihm geführte Karnevalssitzungen und kirchliche Veranstaltungen waren auf seine Initiative zurück zu führen. Mit Feingefühl konnte er Mitmenschen und vor allen Dingen Kindern auch schwierig zu erfassende Themen erklären, wie hier z.B. zum Thema  "Nikolaus, wer ist das, woher kommt das Thema und wie geht man damit um "

 

Bemerkenswert auch verschiedene Kirchenveranstaltungen, wie hier .z. B. 1995 Herren-Segeltour in Holland Enkhuizen/IJsselmeer

 

 

Die Neue Kirche in Köln

 

Zusammenwirken der AKG (Altkatholische Kirchengemeinde) und der KNG (Karnevalsverein Kölsche Narrengilde)

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In der DDR machte die "Kirche den Sozialismus" fertig,

"jetzt der Sozialismus die Kirchen"

In modernen Demokratien bereitete angeblich die Entfremdung vieler Bürger von politischen Prozessen zunehmende Sorge und gab angeblich Grund zur Schaffung von NROs (Nichtregierungs-Organisationen/ engl.: NGOs).

Juni 2007 forderte die Konferenz der internationalen Nichtregierungsorganisationen im Europarat, einen Verhaltenskodex  Bürgerbeteiligungen auszuarbeiten – insbesondere zu konkreten Mechanismen für eine NGO-Beteiligung bei Entscheidungsprozessen und Mitwirkung der Zivilgesellschaft an der öffentlichen Politik. Das Ministerkomitee des Europarats beschloss im Oktober 2007 eine Empfehlung zur Rechtsstellung von nicht-staatlichen Organisationen und beschrieb die Struktur einer NGO und ihren Stand in der Demokratie. Auch wurde eine Beteiligung von NGOs bei UN-Entscheidungen festgelegt. Daraufhin entstanden zahlreiche Organisationen als NGO, die vielfach sozialistisch unterwandert und mit sozialistischen Hintergedanken mittels schleichender Unterwanderungen hin zur Systemänderung der Staaten  geführt werden. So gelingt es, maßgeblichen Einfluss auf weltweite Regierungspolitiken zu bekommen, ohne dazu eigentlich vom Volk gewählt worden zu sein, ähnlich der Position der "Kommission der Europäischen Staaten". Leider gibt es dazu, ähnlich wie schon bei den National-Sozialisten und sozialistischen Gewerkschaften genügend dummes Fußvolk, das ohne nachzudenken dabei mitmacht, weil Sozialismus sich oberflächlich gesehen wie "sozial" anhört. Einer der Hauptangriffspunkte ist dabei auch der ideologische Feind "Kirche", der mittels kirchlicher Laiengruppen und Maulwürfen in der Kirchen-Führung nach der sozialistischen Gebrauchsanleitung von Saul Alinsky fertig gemacht wird.

 

Christlicher Zerfall durch Übernahme  unchristlichen sozialistischen Denkens

Evangelische Kirche auf dem Irrweg "Sozialismus"

Als wären Ehescheidung und ihre Trunkenheitsfahrt der Geistlichen Margot Käßmann im Februar 2010 nicht bereits genug, fiel die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland am 25. Mai abermals sehr negativ auf. Allen Ernstes äußerte Käßmann im Rahmen einer Bibelarbeit auf dem Evangelischen Kirchentag in Berlin: „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht.“ Die sie umgebenden Gutmenschen zollten ihr tosenden Beifall. Käßmann stellte damit nicht weniger als die abstruse These auf, Deutsche ohne Einwanderungshintergrund seien allgemein anfällig für die NS-Ideologie. In ihrem gutmenschlichen Utopia denkt sich Käßmann offenbar, Deutschland könne nur durch Masseneinwanderung aus der Dritten Welt von den zwölf Jahren NS-Diktatur gereinigt werden.

Betrachtet man sich den gesamten Hintergrund Käßmanns, kommt unweigerlich die Frage, wofür diese Frau eigentlich steht. Zum einen ist ihr Dasein als protestantische Geistliche zu nennen. Das Neue Testament sagt eindeutig, dass Frauen keine Leitung einer christlichen Gemeinde übernehmen dürfen. Zum anderen betrachtet sie die Bibel als eine "Schrift, die sich lauter Symbole bediene und deren geschichtliche Echtheit oftmals nicht gegeben" sei. Symbolische Darstellungen sind tatsächlich in der Bibel, aber nur in klar erkenntlichen Gleichnissen vorhanden. Ferner nennt die Bibel im Alten wie auch im Neuen Testament Homosexualität eine Todsünde, was eine christliche Ehe zwischen Homosexuellen unmöglich macht. Käßmann will dagegen die christliche Ehe auch für Homosexuelle haben.

 Mit ihrem Verhalten verkörpert Käßmann die zeitgenössische Variante des Anbiederns der Evangelischen an die politisch links-sozialistischen Meinungsmacher. Der Protestantismus ist schon vereinbar erklärt worden mit dem Kaiserreich, der NS-Diktatur und der „DDR“. Nun steht eben bundesdeutsches Gutmenschentum mit linkslastigem Einflußdenken besonders hoch im Kurs. EKD-Mächtige wie Margot Käßmann sind der Grund dafür, dass der deutsche Massen-Protestantismus keine reale Ausstrahlungskraft mehr hat. Die EKD ist auf dem besten Wege, sich selbst in einem sozialistischen Multikulti-Allerlei aufzulösen. Wer braucht schon laue Geistliche, die die islamische „Kulturbereicherung“ ihrer Heimat als ein Geschenk Gottes erachten?

Käßmann sollte unterdessen beraten sein, sich in aller Form öffentlich für ihre Nestbeschmutzung der eigenen Nation zu entschuldigen. Wie die Nationalsozialisten dem jüdischen Volk andichteten, für alles nur denkbar Üble zu stehen, so halluziniert Käßmann, Einheimische ohne Einwanderungshintergrund seien in steter Gefahr, die NS-Ideologie anzunehmen und befindet sich damit im Meinungsgefilde des Sozialismus von der anderen, der DDR-Seite. So etwas ist purer ideologischer Biologismus! Nur weil es unter anderen Vorzeichen stattfindet, ist es bei weitem nicht legitim, sich grundfalscher sozialistischer Methodik zu bedienen, wie schon Geistliche das im National-Sozialismus machten . Abschließend ist Käßmann anzuraten, den Selbsthass gegen die eigene Nation psychotherapeutisch behandeln zu lassen.

Selbst bei der altkatholischen Kirche bleibt die linksideologische Neuzeit nicht stehen

"Arsch HU!" ist eine sozialistisch geführte neo-marxistische Kölner Bewegung, die sich gegen Alle richtet, die nicht sozialistisch denken und/oder agieren, indem jeder auf der anderen Seite sachlich unbegründet als "Nazi und Rassist" verschrien wird. Verwendung bei der alt-katholischen Jugend aus Zufall? Oder sozialistische Solidarität und politische Falschbeeinflussung der alt-katholischen Jugend? Oder ebenfalls käßmännischer unbedachter und uninformierter Dummheit und bzw. oder politischer Aktionsmaßnahme, die nicht zum christlichen Kirchenleben gehört? Kirche sollte sich mit solchen Bewegungen nicht ungeprüft einlassen.

Neo-marxistische Kölner Bewegung, wieso das?

  1. Keine Abkehr vom Marxismus aber strategische Umorientierung im Rahmen der "Kritischen Theorie" auf Basis des Populismus

  2. Georg Lukács und Gramsci: Systemwandel nicht durch Arbeiterrevolution, vielmehr Systemunterwanderung auf marxistischer Basis

  3. Frankfurter Schule in Amerika, dann Deutschland; Adorno, Horkheimer und Marcuse

  4. Verfeinerter DDR-Sozialismus im Rahmen der Unterwanderung; Ulbricht: "Alles soll demokratisch aussehen, wir behalten die Kontrolle!"

  5. praktische in Auswirkungen Amerika und Deutschland; Kampf gegen den Kapitalismus, "man sägt den Ast ab, auf dem man sitzt"

 

Bischof Joachim Vobbe

Nachruf der Altkatholischen Gemeinde Köln 2017

 übermittelt durch Pfarrer Jürgen Wenge

 

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Stand: 30.06.17