In Memoriam: Franz Clouth (1838 - 1910)
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Max Josef Wilhelm Clouth

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Eugen Clouth

 

"Anni" Heine Clouth

 

Anni & Peter

Peter Rochus Clouth

Margot Clouth, geb. Krämer

Jürgen Clouth 12

Vettern Peter (l) & John (r)

Rechtsanwalt J.P. Clouth

Ehefrau Audrey Clouth

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Druckerei Wilhelm Clouth

 

 

Das Leben jedes Familien-Mannes läuft im Rahmen der Generationen und der Frage nach Verantwortung nach dem gleichen System ab:

"Sorge durch Druck der älteren Generation; Sorge von unten durch Verantwortung für die Familie;

Wem das noch nicht reicht, der macht, weil wohl belastbar, eine Firma auf, mit noch mehr Druck!"

 

 

Wilhelm Clouth                 Katharina Clouth

1938 wurde Wilhelm Clouth auch Nachfolger als Zeitungsverleger

es hatte in Köln bis dahin die „Kölnische Zeitung“ gegeben, Verleger H. Büschler, gleichzeitig gab es als Konkurrenten den "Welt und Staatsboten"/Verleger Johann Dietz

Mit der kölnischen Zeitung hatte auch der "Welt-und Staatsbote"1814 sein Erscheinen begonnen, als drittes Kölner Blatt trat damals der „Verkündiger“ hinzu. Der Welt-und Staatsbote wurde von dem Drucker-Konkurrenten Wilhelm Clouths, dem Drucker Johann Wilhelm Dietz, dem auch nach Verweigerung von Wilhelm Clouth, die die kommunistische marxsche "Rheinische Zeitung" weiter zu drucken, von Marx und Engels der künftige Druckauftrag für das Blatt übertragen.

Einen großen Wettbewerb hatte die Kölnische Zeitung zunächst von diesen nicht zu bekämpfen. Heinrich Büchler scheint damals tatsächlich die Kölnische Zeitung zum Druck bei Wilhelm Clouth eingegeben zu haben; Dietz druckte wohl offensichtlich seinen Staatsboten selbst. Ob nun aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen, heute ist das nicht mehr nachprüfbar, entstand bei Drucker Johann Wilhelm Dietz jedenfalls zeitweilig die Geneigtheit, den Staatsboten mit Büchlers "Kölnischen Korrespondenten"

 

zu vereinigen. Taktisch Ein es ihm wohl damals darauf angekommen, von der verbreiterten Basis aus die Kölnische Zeitung aus dem Felde zu schlagen oder auch nur, um größere Umsätze zu erzielen. H. Büchler war im Konkurrenzkampf der Kölner Zeitungsverlage seit der Gründung seines Blattes stets als der eigentliche Angreifer  aufgetreten. Während die Kölnische Zeitung seinerzeit weiterhin vernünftige Umsätze verzeichnen konnte, befand sich der "Welt- und Staatsbote" bereits seit dem Jahre 1838 wirtschaftlich im Rückgang. Der Hauptverleger Wilhelm Büschler zog sich am 1. Oktober 1837 auch vom Unternehmen Kölnischer Korrespondent zurück. Gründe sind nicht erkennbar, sicherlich war das aber ein Zeichen, dass er nicht mehr richtig auf seine Kosten kam. Die Leitung ging dann an den Sozius Wilhelm Clouth über. Finanziell beteiligten sich August Fievert und ganz zuletzt seit 1. Juni 1839 t noch Franz Xav.Ritter

Nachdem Büschler die Zeitung Wilhelm Clouth überließ: Die Redaktion führte nach wie vor Dr. Rave. Damals  gelang es Josef Du Mont 1839, dem erwähnten Clouth das Verlagsrecht für 10.000 Taler abzukaufen! Der Aufschwung der kölnischen Zeitung wurde besonders gefördert durch die kaufmännische Umsicht Josef Du Monts, die zielbewusst auf Beseitigung jeder Konkurrenz ausging, nachdem der Besitzer der Kölnischen Zeitung, Joseph DuMont, Anfang Juli 1839 auch den Welt- und Staatsboten aufkaufte. Im Juli 1833 nannte das Blatt weiterhin Dr. Rave und A. Köhler als die verantwortlichen Redakteure, und der Druck erfolgte durch „Büschler & Dietz" in der Kölner Brückenstraße Nr. 13; im Oktober 1837 durch Wilhelm Clouth.

Seit 1808 wurde die städtische Selbstverwaltung durch die Wahl der Stadtämter (Stadtverordnete) eingeführt. Diese Neuregelung hatte zur Folge, dass nun alle Bürger mit Besitz von Grund und Boden und einem Einkommen von mindestens 50 Talern oder gegen eine entsprechende Gebühr die Stadtverordneten wählen konnten. Diese Stadtverordneten wirken dann wiederum den Magistrat, was zur Folge hatte, dass in den Städten mehr selbst Verantwortung und Verantwortung für das Gesamtwohl geweckt wurden. Die Zeitung wurde nun zum Gradmesser der Politik auch in den Kommunen die Zeitungen wurden zunehmend zum entscheidenden Meinungsbildner trotz der weiter praktizierten Zensur durch die preußischen Regierungsbeamten die Ergebnisse der Aufklärung, die zwangsweise erzwungenen Reformen, die Bauernbefreiung, Gewerbefreiheit, Reform des Bildungssystems, Agrarreform usw. weckten in der geistigen Elite Preußens ein bis dahin nie dagewesene Denken. Gerade das Rheinland war liberalen Ideen gegenüber aufgeschlossen, und diese Haltung führte dazu, dass die kölnische Zeitung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum führenden Organ des rheinischen Liberalismus wurde. Als Josef Dima 1831 Druckerei und Verlag übernahm, organisierte er zunächst die Druckerei und die Nachrichtentechnik neu. Karl Marx und Friedrich Engels gelangten Anfang April von Paris kommend über Mainz nach Köln. Nach ihrer Ankunft in Köln betrieben sie sofort die Herausgabe einer großen Tageszeitung unter dem Namen Neue Rheinische Zeitung. Marx und Engels wohnten in der Cäciliestraße 7, nahe der Redaktion an der Straße St. Agatha Nr.12.

      

FRANZ Julius Hubert CLOUTH

 

       

                               EUGEN CLOUTH                               "Anni" Heine Clouth

 

   

                                                                                          Konsul Max Josef Wilhelm Clouth                                      Ehefrau Helene Clouth, geb. Ritter

Der Sohn von Franz Clouth erhielt eine kaufmännische Ausbildung in der Firma des Vaters und praktizierte anschließend in Manchester, London und Paris. Studienreisen führten ihn durch die USA, Italien, Frankreich und England. Er übernahm später (1910/1911) die Leitung der Firma Franz Clouth Rheinische Gummiwarenfabrik AG sowie weitere Werke seines Vaters, darunter der „Radium-Gummi-Werke“ in Köln Delbrück. Er wurde Mitglied der Industrie- und Handelskammer in Köln, Vorstandsmitglied zahlreicher Aufsichts- und Verwaltungsräte und war Vorsitzender der deutschen Kautschuk-Gesellschaft

 

 

Villa Max & Helene Clouth, "Tante Helene"geb. Ritter, Eugen Langen Straße 8, Köln Marienburg

 

       

                                                                                                    MAX CLOUTH

Ich hatte im Alter von 6 Jahren noch Max Clouth selbst kennengelernt, wenn auch als Kleinkind. Ich kann mich noch daran zurück erinnern das ich mit meinen Eltern in die Eugen Langen Str. 8 kam, in der wir einen alten Mann besuchten, der bettlägerig war und den meine Eltern gut kannten. Um wen es sich handelte, war mir natürlich mit sechs Jahren noch nicht klar. Im Rahmen eines Gesprächs dass er mit mir in einfacher Form führte, bekam ich von ihm eine Uhr geschenkt, diese sollte ich künftig, soweit möglich, tragen. Ich glaube weder meinen Eltern und mir schon gar nicht, war bewusst, um was für eine Uhr sich dabei handelte. Es war eine OMEGA. Stets trage ich sie im Andenken an "Onkel Max", wie man ihn mir damals vorstellte.

Mit seiner Frau Helene, damals für mich "Tante Helene" hatte ich noch häufiger Verbindung über meinen Vater. Die Familie Clouth war zum damaligen Zeitpunkt mit Sympathien und Antipathien durchwachsen. Tante Helene versuchte das zu reprieren, indem sie hin und wieder Großeinladungen in ein großes Restaurant in Domnähe machte. Wenn man sich untereinander teils nicht "grün " war, mein Vater hatte einen schädigenden Anteil daran, ohne dass darauf hier eingegangen werden soll. Jedenfalls hatte die Veranstaltung Tante Helenes den Erfolg des Treffens der Großfmilie. Mit ihrem Ableben verfiel dieser Habitus.

Meine Eltern ließen sich in meinem Alter von 6 scheiden, das eigentliche Sorgerecht erhielt meine Mutter, wir hatten trotzdem die üblichen Familienfeiern zu Ostern und Weihnachten u.a.; die eheliche Wohnung war in Leichlingen, wo meine Mutter und ich zunächst wohnen blieben. Mein Vater holte mich alle 2 Wochen für einen Nachmittag in Köln ab, wir hatten eine schöne "Männerzeit" zusammen und gingen hin und wieder ins Kino. Hin und wieder nahm auch Tante Helene an unserem Treffen teil und ging auch mit uns ins Kino. Ich erinnere mich noch besonders an unseren gemeinsamen Besuch im Kino für den neuen Film "Ben Hur". Die alte Dame hielt den gesamten Film locker durch und meinte mit ihrem leicht rheinischen Dialekt: "Nä, watt is dat aufregend!". Anschließend ging es zur Bank und ihrem dortigen im Keller befindlichen Schließfach. Während sie mit uns in der Öffentlichkeit Modeschmuck trug, checkte sie regulär, das der andere noch komplett in der Großkassette war. Anschließend gingen wir abschließend in ein am Dom gelegenes damals noch vornehmes Cafe'. Bis heute sind mir schöne Erinnerungen an sie verblieben.

 

Eheleute Peter und Margot Clouth, geb. Krämer; Eltern von Jürgen Peter Eugen Franz Clouth

 

               

                                                     Peter Clouth                                                                           Margot Krämer

 

PETER ROCHUS CLOUTH; Ehefrau Margot Clouth, geb. Krämer und Sohn Jürgen

 

   

             Jürgen Peter Eugen Franz Clouth & Audrey Clouth

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FIRMEN JÜRGEN CLOUTH

Gründungen englischer Ltds

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Stand: 26.04.17