In Memoriam: Franz Clouth (1838 - 1910)
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Die unheimliche Nähe von Wilhelm Clouth zu Karl Marx und Engels

Wilhelm Clouth

Vater von Franz Clouth

1807-1871

zwischen Kapital und Sozialismus

Über ihn war bisher nicht viel zu erfahren, bis wir Kontakt mit Herrn Dr. Francois Melis am 20.4.2006 erhielten, der an der Aufarbeitung der Marx-Engels Gesamtausgabe (MEGA-Edition) arbeitete.

Wilhelm Clouth                                Katharina Clouth

 

                                                                                                                                           Taufbuch zu Wilhelm

 

Die MEGA ist im wahrsten Wortsinne ein Säkularunternehmen, und ihr Anfang, ihr Scheitern und ihr Wiederauferstehen spiegeln geradezu paradigmatisch die geschichtlichen Tragödien des 20. Jahrhunderts wider. Wenn sie, wie der Editionsfahrplan vorsieht, um das Jahr 2025 abgeschlossen sein wird, werden es ziemlich exakt hundert Jahre gewesen sein, die nötig waren, um das Werk von Marx und Engels der lesenden Öffentlichkeit originalgetreu, das heißt unzensiert, zu erschließen.“ (Die Zeit, 25. Februar 1999) 

Die Marx-Engels-Gesamtausgabe wurde in den 1970er Jahren in Berlin und Moskau begonnen. Sie erwarb in Fachkreisen hohes Ansehen und ist in allen großen Bibliotheken der Welt präsent. Nach 1989 haben sich Wissenschaftler, Politiker und Verleger aus vielen europäischen Ländern, Japan und den USA nachdrücklich für die Fortführung der Ausgabe eingesetzt.

Das Kommunistische Manifest und das Kapital von Karl Marx gehören zu den bedeutendsten Schriften des 19. Jahrhunderts und haben die europäische Moderne entscheidend geprägt. Die UNESCO hat im Juni 2013 das Kommunistische Manifest und den ersten Band des Kapitals in das Register des Dokumentenerbes „Memory of the World“ aufgenommen. Auf dem Podium erörterten Entscheidungsträger und Experten Fragen nach dem Einfluss der Schriften von Karl Marx auf soziale Bewegungen der Vergangenheit und was wir aus den Schriften für Gegenwart und Zukunft lernen können. Will man wirklich so lange darüber diskutieren?

 

Über 80 Millionen Tote zu diesem Kapitel rechneten die Autoren vor, habe die gepriesene klassenlose Gesellschaft gekostet. Das Buch wurde 1997 editiert, inzwischen sind weitere Millionen hinzugekommen!

Dr. Melis jedenfalls schrieb:

"über Recherchen im Historischen Archiv zu Köln und in der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv Köln sowie im Internet (Industriedenkmal Clouth, MJBVerlag, Manfred Backhaus usw.) bin ich auf Sie als einem der Nachfahren von Wilhelm Clouth und Franz Clouth aufmerksam geworden. Über Wilhelm Clouth habe ich 1996–1998 in Köln recherchiert und die Ergebnis in verschiedenen Artikeln veröffentlicht."

 

 

Das vorstehende Bildzeichen die Grabstätte von Wilhelm und Katharina Clouth auf dem Kölner Friedhof „Melaten“. Die Grabstelle gehört heute zur Familie Zehnpfenning

 

 

Anlass für diese Recherchen ist die Tatsache, dass Wilhelm Clouth vom 31. Mai bis 27. August 1848 die „Neue Rheinische Zeitung“ in An St. Agatha Nr. 12 (Ecke Schildergasse) druckte. Im ersten Stock der Druckerei hatte auch die Redaktion ihren Sitz. Chefredakteur war Karl Marx. Die von Karl Marx in Köln herausgegebene „Neue Rheinische Zeitung“ stellt nach dem Scheitern der Märzrevolution in der preußischen Rheinprovinz 1849 ihr Erscheinen ein 

In der historisch-kritischen Marx-Engels-Gesamtausgabe (die MEGA-Edition, auch online einsehbar, wird an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften koordiniert – 2005 ist der 53. Band erschienen –) wird Clouth mehrfach erwähnt.

 

Dr. Melis arbeitete an drei Bänden der MEGA, in denen ca. 580 Artikel und Erklärungen von Marx und Engels aus der „Neuen Rheinischen Zeitung“ veröffentlicht werden. In diesen drei Bänden wird auch die Geschichte dieser Zeitung, darunter die Zusammenarbeit mit Wilhelm Clouth dokumentiert.1849: Die von Karl Marx in Köln herausgegebene "Neue Rheinische Zeitung" stellt nach dem Scheitern der Märzrevolution in der preußischen Rheinprovinz ihr Erscheinen ein.

Das ist auch der Grund, weshalb er sich an Rechtsanwalt Jürgen Clouth gewendet habe. Auch wenn er bereits zahlreiche Zeugnisse über Leben und Wirken von Wilhelm Clouth ausfindig machen konnte, suche er weitere Dokumente der Zusammenarbeit des Druckereibesitzers mit Marx, so z.B. den Vertrag zwischen beiden für den Druck der Zeitung, die Befragungs- und Haussuchungsprotokolle der preußischen Behörden zu Clouth usw.

 

Somit entstand auch der Wunsch, zum Unterzeichner Kontakt aufzunehmen, um mit dessen Unterstützung evtl. weitere Dokumente des Ururgroßvaters  zu ermitteln. Er war auch gerne bereit, Lebenszeugnisse für das Clouth-Archiv zur Verfügung zu stellen – auch wenn es „nur“ Kopien und Fotos seien(so z.B. das Haus mit der Druckerei von Wilhelm Clouth, dessen Eigentümer er war). "

 

Dankenswerter Weise haben wir insoweit zwischenzeitlich zahlreiche Erkenntnisse von Herrn Dr. Melis über Wilhelm  erhalten, wofür wir uns an dieser Stelle ihm nochmals ausdrücklich danken. Mit seiner erteilten Genehmigung dürfen wir diese an dieser Stelle an Interessierte wie folgt weitergeben:

 

Die Geschäftsräume/Druckerei von Wilhelm Clouth befanden sich nicht wie im Buch von Manfred Backhausen ursprünglich angenommen unter der Adresse Heumarkt 27, vielmehr hatte er spätestens 1841 seine eigene Druckerei in „An St. Agatha Nr. 12“. (Adress-Buch der Stadt Köln 1841). Entweder sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt erwarb Clouth auch das zweistöckige Haus als Eigentum

 

 

(um 1870, Rheinische Bildarchiv, Köln Eingang Schildergasse, Ecke An St. Agatha mit Haus Nr. 12 (Pfeil), in dem sich die Druckerei von Wilhelm Clouth befand. Dort erschien ab 1. Juni 1848 die Neue Rheinische Zeitung. Nicht nachgewiesen, aber wahrscheinlich im ersten Stock hatte die Redaktion unter Leitung von Karl Marx ihren Sitz. Wegen Unstimmigkeiten mit dem Drucker konnte die Nummer 88 vom 29. August 1848 nicht erscheinen. Friedrich Engels – Karl Marx weilte zu diesem Zeitpunkt in Wien – gelang es innerhalb weniger Stunden, den weiteren Druck der Zeitung bei Johann Wilhelm Dietz zu sichern.)

 am Eingang Schildergasse, Ecke An St. Agatha mit Haus Nr. 12 (Pfeil), in dem sich die Druckerei von Wilhelm Clouth befand. Dort erschien ab 1. Juni 1848 die Neue Rheinische Zeitung. Nicht nachgewiesen, aber wahrscheinlich im ersten Stock hatte die Redaktion unter Leitung von Karl Marx ihren Sitz. Wegen Unstimmigkeiten mit dem Drucker konnte die Nummer 88 vom 29. August 1848 nicht erscheinen. Friedrich Engels – Karl Marx weilte zu diesem Zeitpunkt in Wien – gelang es innerhalb weniger Stunden, den weiteren Druck der Zeitung bei Johann Wilhelm Dietz zu sichern. Clouth hatte sich geweigert weiter zu arbeiten, weil er offensichtlich nicht richtig nun bezahlt wurde, entsprechende Anhaltspunkte sind gegeben.

Dass, wie zunächst angenommen, bei der Firma Büscheler & Comp. die NRhZ gedruckt wurde, beruht auf einem Irrtum.

Bei dieser Firma, die in der Brückenstraße Nr. 13 ihren Sitz hatte, wurde „Der Verkünder am Rhein“ gedruckt, wie das Impressum der Nummer 39 vom 28. September 1837 ausweist. Drei Tage später dürfte es zu einem Besitzwechsel gekommen sein, denn am 1. September 1837 weist das Impressum des genannten Blattes aus: “Clouth & Comp. Brückenstraße Nr. 13”.

In einer Anzeige des Probeblattes des „Rheinischen Beobachters“ von 30. September 1844, S. 4 wird dies bestätigt, da Clouth sein Unternehmen als “Buch- und Congreve-Druckerei, von W. Clouth St. Agatha Nr. 12 in Köln.“ firmierte.

In „An St. Agatha Nr. 12” wurde dann auch die NRhZ vom 31. Mai bis 28. August 1848 gedruckt. Mit großer Wahrscheinlichkeit hatte auch im ersten Stock die Redaktion ihren Sitz gehabt. Erst nach einer Auseinandersetzung zwischen Friedrich Engels und Clouth – Marx weilte zu diesem Zeitpunkt in Wien – wurde dann die Zeitung bei Johann Wilhelm Dietz in „Unter Hutmacher“ Nr. 17, heute Heumarkt Nr. 65, gedruckt.

 

Die massive Anfeindung gegen Marx resultierte nicht nur deshalb, weil im Februar 1848 in London das „Manifest“ erschienen war. Es ist ja anonym gedruckt worden, und nur ganz wenige Eingeweihte wussten, dass es von ihm und Engels verfasst wurde. Die starken Vorbehalte gegen Marx wurden vielmehr durch die Tatsache hervorgerufen, dass unter dem Flugblatt „Forderungen der Kommunistischen Partei in Deutschland“ von Ende März 1848  u.a. auch sein Name "Clouth"stand. Dieses Dokument wurde auch in verschiedenen Zeitungen in Deutschland abgedruckt, und somit war Marx als Kommunist in der Öffentlichkeit in nicht geringem Maßen suspekt. Deshalb agierte er in Köln bei der sechswöchigen Vorbereitung der NRhZ auch völlig im Hintergrund und ließ statt dessen Heinrich Bürgers, der als moderater Demokrat großes Ansehen in Köln genoss, als zukünftigen Chefredakteur der Zeitung kursieren. Erst zwei oder drei Tage vor dem Erscheinen des Blattes verkündete Marx durch Anzeigen in großen Tageszeitungen (u.a. in der Kölnischen Zeitung, Allgemeine Zeitung Augsburg, Düsseldorfer Zeitung) an, dass er als „Redakteur en chef“ an der Spitze der NRhZ stände.

 

Auf Wilhelm Clouth ist Dr. Melis in der Zeitschrift „Geschichte in Köln“ Nr. 43 von August 1998 unter dem Titel „Zusammenarbeit und Aufkündigung. Die beiden Drucker der ,Neue Rheinischen Zeitung’“ eingegangen

"In der Anlage übermittle ich Ihnen zwei Briefe aus den MEGA-Briefbänden III/2 und III/3, in denen Wilhelm Clouth eine Rolle spielt. Aus diesen sind auch die Zusammenhängen ersichtlich" schrieb er an Rechtsanwalt mit der Übersendung der Unterlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dr.Melis in Mail-Korrespondenz mit Rechtsanwalt Jürgen Clouth:"Gestern war ich im Archiv (Dr.  Melis), um zu einem ganz anderen Zweck die "Deutsche Londoner Zeitung" durchzusehen. Plötzlich fand ich in der Nr. 173 vom 21. Juli 1848, S. 5, Sp. 3 eine Notiz über Wilhelm Clouth. Ich habe die Seite kopiert und sende sie im Anhang zu".

 

 

Konnte Wilhelm Clouth nicht erkennen für wen und für was er damals seine Leistungen erbrachte? Hätte man ihm, die Zunft lesend, dargelegt, an was er sich beteiligte, hätte er mit Sicherheit früher den Auftrag abgelehnt. Warnend müßten für ihn  jedenfalls damals auch unabhängig von der mangelnden Zahlungsfähigkeit von Marx und Engels die Verhaltensweisen der preußischen Behörden gewesen sein. Offensichtlich sah er darin jedoch nur einen handwerklichen Dauerauftrag und sah das damit als Unternehmer kapitalistisch. Nun mag das ja jeder sehen wie er will, man sollte sich allerdings hüten, nur zu theoretisieren und politisch zu träumen, sollte vielmehr realistisch die Dinge sehen und einschätzen, d. h. man sollte unbefangen an die Sache herangehen. Über Marx selbst haben genügend Leute bereits nicht viel positives geschrieben, insbesondere Conrad Löw:

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun war Karl Marx ein reiner Theoretiker, wie man seine Lehre umsetzen sollte in der Praxis, ließ er letztlichoffen. Es haben sich deshalb in der Vergangenheit viele gefunden, die seine Theorie in die Praxis umsetzen wollten, was immer mit Elend, Tod und Völkermord im Zusammenhang  stand. Obwohl die Erfahrung hätte lehren müssen, dass also die Praxis immer nur durch eine Minderheit zu eigenem Nutzen eingeleitet wird, bleibt die stille Verehrung mit, wie man heute sagt, „Linkstrend“ nach wie vor erhalten. Nach dem Niedergang von Kuba zeigt sich das derzeit neu in Venezuela und im Rahmen der andauernden Unterwanderung Europas hier in unserem Lebensbereich. Zu Recht verurteilt man die verbrecherischen "Nazis", die Kurzform dieser Bezeichnung unterschlägt aber, dass es sich hier um eine sozialistische Bewegung handelt, die ähnlich wie im Islam entweder national-sozialistisch oder neo-marxistisch-sozialistisch geprägt ist. Eingehender dazu an anderer Stelle.jedenfalls gibt es für sozialistischen Mord und Totschlag genügend Beispiele.

 

 

 

Rotfront 1933

 

 

ANTIFA 2017

 

      

 

 

 

 

Die politisch Kriminellen haben sich mit normalen Kriminellen organisiert, das weltweit. Lenkung und Organisation sind heutzutage technisch über eMail, WhatsApp und Telefon weltweit in Minuten, wenn schon nicht in Sekunden möglich. Schaltzentralen sind die eingerichteten NGOs (Non Government Organisations) die UN Fuktionen bekommen haben. Weiteres wäre dazu an dieser Stelle ausufernd. In der europäischen Kommission wie unserer nationalen Ebene sitzen Kommunisten bereits in Schlüsselstellunge....

 

 


Sozialismus von damals bis heute, 2017

Geschichte und eigenes Erleben

1.9.2016


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Stand: 21.04.17