In Memoriam: Franz Clouth (1838 - 1910)
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Rheinbreitbach und seine Bedeutung

Am Clouth'schen Kreuz auf der Breiten Heide in Rheinbreitbach
Foto: Dankward Heinrich

  Anton Clouth und Familie

Das Clouth Kreuz

MACCO komplett zu Jodocus Clouth und Nachfolger (andere siehe Genealogie)

Rheinbreitbacher (Clouth'scher) Hof

Verbindung zu Wilhelm Clouth, dem Vater von Franz Clouth, läßt sich  über MACCO  verläßlich von  Johannes Wilhelm Clouth (1670) als gemeinsamem Vorfahren aus führen. Sohn Anton Clouth (1698) wurde maßgeblich für Breitbach und Umgebung, Sohn Johann Clouth als Brückenmeister in Cöln (1722)

 

 

1694 wird Anton Clouth, Brückenmeister zu Köln, mit den Bergrechten aller Bergwerke im Rheinbreitbacher Distrikt belehnt, wozu auch die Grube im Siepen zählt. Um 1700 nimmt Anton Clouth neben dem Virneberger-Grundstollen auch diesen Stollen mit seinen Mitgewerken Peter Breuer und Joh. Arnold de Reux in Angriff. 1715 hatte man den Stollen bis auf 654m Länge vorangetrieben und einen Luftschacht angelegt. Noch im Jahre 1716 erreichte der Stollen die Grube im Siepen. Clouth setzte den Bergbau hier aber wegen seinen Aktivitäten am benachbarten Bergwerk Virneberg und wegen Zehntstreitigkeiten nicht weiter fort und ließ die diesbezüglichen Bergrechte ins Freie fallen. Der Virneberg erhielt kurz darauf den Namen St. Josephsberg. 1780 verkauften die Erben der Familie Clouth ihre Anteile. Ihre Nachfolger kümmerten sich wenig um einen geordneten Abbau der Erze. Der Fortbestand der Grube war gefährdet, zumal zu verzeichnen war, daß generell die Förderung am Ende des 18. Jahrhunderts im Rheinbreitbacher Kupferbergbau stark zurückgegangen war.  Sie war im Laufe der letzten zwanzig Jahre von monatlich 64 auf 30 Zentner Garkupfer gesunken, obwohl man Raubbau betrieben hatte. Durch den zudem fallenden generellen Kupferpreis mussten die Nachfolger um 1824 die kostenträchtige kontrollierte Wasserhaltung in den Stollen einstellen, den Tiefbau absaufen lassen und 1830 die Grube ganz aufgeben. Die Gebäude und Anlagen zerfielen.

Östlich der Breiten Heide befand sich bei Rheinbreitbach seit altersher ein Kupfererzgang, der durch geologische Vorgänge bis an die Erdoberfläche getreten war. Wie und wann genau die Erze entdeckt wurden, ist unbekannt. Möglicherweise suchten schon die Römer hier nach Kupfererzen, welche für ihre Kultur und Waffentechnik mit Sicherheit schon eine große Bedeutung hatte. In den alten Halden und Stollen wurden später römische Münzen gefunden. Nachdem der Tagebau zu tief wurde, änderte man die Abbautechnik und trieb Stollen und Schächte in den Berg, um wieder an die Erzschicht gelangen zu können. Im 17. Jahrhundert wurde bereits der Name Firneberg verwendet, wobei das Wort "firn" für alt und im Ursprung unbekannt steht.
Die erste nachgewiesene Betriebsperiode begann im Jahre 1604, in dem Bartholomäus Brück das kurfürstliche Bergwerk in Betrieb nahm.. Im dreißigjährigen Krieg (1618-48) kam der Bergbau zum Erliegen.

Im Jahr 1685 wurde der Bergbau vom Kölner Brückenbaumeister Anton Clouth wieder aufgenommen.1694 begann Anton Clouth mit dem Bau eines Grundstollens aus dem Breitbachtal, der mit 1.000 m Länge das Erzvorkommen am Virneberg erschließen sollte und als Entwässerungs- und Förderstollen diente. Bergleute arbeiteten im Akkord und erhielten für zwei Meter Vortrieb 12-20 Reichstaler, wobei die Gewerken (Bergbaubetreiber) für Gezähe und Geleucht (Werkzeug und Lampen) aufkommen mussten. Der Grundstollen war noch bis zum Ende des Bergbaus 1886 ein grundlegender Betriebsteil für die Existenz der Grube. Er sicherte somit die Arbeitsplätze der Virneberger Knappschaft und den Unterhalt der angehörigen Familien über viele Generationen. Das vom St.Josephsbürgerverein 1981 wiedererrichtete "Chlouthe-Kreuz" auf der Breiten Heide erinnert an den 1721 verstorbenen Anton Clouth.

Obwohl der Bergbau über Jahrhunderte in Rheinbreitbach betrieben wurde, war der Beruf des einfachen Bergmannes im Ort nicht hoch angesehen. Die Leute, die Weinberge oder Landwirtschaft betreiben konnten, waren finanziell besser gestellt. Die ärmeren Bürger, oft auch kinderreiche Familien aus Rheinbreitbach, Bruchhausen und Linz waren auf den Bergbauberuf angewiesen. Der geringe Lohn reichte für den Lebensunterhalt meistens nicht aus, so dass man nach der Schicht nebenbei noch Landwirtschaft betreiben musste.


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Karl Josef Caspar Clouth                                   Max Clouth                                          Wilhelmine Clouth

 

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Stand: 24.10.17