In Memoriam: Franz Clouth (1838 - 1910)
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Erstes "lenkbares" Luftschiff

 

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"CLOUTH"

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Köln Anfang 20 Jhdt.

Franz Clouth

Bronzebüste F. Clouth

Tauchhelm Clouth

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Clouth

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Franz Clouth

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Clouth IX

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Franz Clouth

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Druckerei Wilhelm Clouth

 


 

Genealogie der Famile Clouth vor / nach Franz Clouth

 

 

Clouth und Rheinbreitbach im 18. Jahrhundert

Vorgeschichte

 

St. Josephsbürgerverein Rheinbreitbach

http://www.buergerverein.rheinbreitbach.org/

Das Clouthe-Kreuz

Ein weiteres Erinnerungsmal an den historischen Rheinbreitbacher Bergbau ist das Clouthe-Kreuz auf der Breiten Heide. Wie der Name schon sagt, erinnert das Kreuz an die Familie Clouth, die Ende des 17. Jahrhunderts nach Rheinbreitbach kam, im 18. und 19. Jahrhundert eine der angesehensten Familien in unserem Ort war und der Rheinbreitbach das Wiederaufleben des Kupferbergwerks zu Beginn des 18. Jahrhunderts zu verdanken hat.

Anton Clouth, Brückenmeister in Köln, erhielt am 21. Juli 1694 die Belehnung mit dem Kupferbergwerk. Im gleichen Jahr wurde auch der Grundstollen in Angriff genommen.

Im Jahre 1890 errichteten Mitglieder der Familie Clouth zum Gedenken an ihre Vorfahren ein Kreuz aus rötlichem Sandstein auf einem mächtigen Quarzbrocken. Eine Mahnung auf der Vorderseite des Kreuzes forderte die Vorbeigehenden, ähnlich wie das oben beschriebene Holzkreuz an der Westerwaldstraße, zum Gebet auf.

Wanderer, wer Du auch sein magst,
Bete für die Verstorbenen
Denke an Dein Letztes,
damit Du nicht sündigst.

Auf der Rückseite trug das Kreuz die Widmung

Dieses Kreuz wurde errichtet zur Ehre Gottes und zum Andenken an die Vorfahren der Familie Clouth welche vor 200 Jahren den Grundstollen anlegten und den Virneberg in Betrieb nahmen von den letzten des Stammes, die hier geboren sind.
Karl Wilhelm und Mina Clouth     MDCCCXC

Neben dem Bergbau betrieben die Clouths einen Gasthof, den heutigen Rheinbreitbacher Hof, damals ein beliebter Treffpunkt für Dichter und Künstler. Karl Simrock, die Brüder Grimm und der Dichter Freiligrath zählten zu den regelmäßigen Gästen. Heute existiert die Familie Clouth in Rheinbreitbach nicht mehr. Nachkommen der Familie leben im Rheinland, z. B. in Remscheid, in Schwaben und Württemberg.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Kreuz, dessen ursprünglicher Standort auf der Breiten Heide gegenüber der Einmündung der Drachenfelsstraße in die Breite-Heide-Straße war, vollständig zerstört. Auf Initiative des St. Josephs Bürgervereins entstand 1981 das neue Clouth-Kreuz, nicht weit von seinem ersten Standort. Es steht heute an der Ecke Breite-Heide-Straße / Rheinblickstraße, etwas in den Wald hinein versetzt.

Der Bürgerverein beteiligte sich an der Neugestaltung nicht nur mit viel Freizeiteinsatz seiner Mitglieder, Franz Bornheim opferte fast seinen gesamten Jahresurlaub. Der Verein übernahm auch einen erheblichen Teil der Kosten, z. B. für die Bronzetafel auf der Vorderseite des Kreuzes mit dem Gedenken an die Familie Clouth:

Kreuz zum Andenken an die Vorfahren der Familie Clouth die vor 200 Jahren den Virneberg neu in Betrieb setzten.
Neuerrichtet vom St. Joseph-Bürgerverein

Februar 1999      Ausgabe 100


St. Josephsbürgerverein wurde 225 Jahre alt

Am 1. Mai 1999 war Jubiläumskommers in der Hans-Dahmen-Halle

Nach seinem Ursprung kann man den Bürgerverein sicherlich als den ältesten Verein Rheinbreitbachs bezeichnen, da er aus der Knappschaft des ehemaligen Virneberger Kupferbergwerks hervorgegangen ist. Als Knappschaft bezeichnete man damals die Belegschaft, also die Bergleute, einer Grube. In den Jahren 1773/74 schlossen sich die Virneberger Bergleute zusammen, um durch eine gemeinsame Kasse, in die jeder seinen regelmäßigen Beitrag zu entrichten hatte, die Familien in Notfällen sozial abzusichern. Dieser bedeutende Zusammenschluss zu einer Notgemeinschaft ist der Ursprung des Rheinbreitbacher Bürgervereins, dessen 225-jähriges Jubiläum wir in diesem Jahr begehen.

Die Geschichte des Bürgervereins ist eng mit dem Rheinbreitbacher Bergbau verknüpft. Jürgen Fuchs hat für die Festschrift zum 225jährigen Bestehen die Rheinbreitbacher Bergbaugeschichte aufgearbeitet. Wir bringen hier eine kurze Zusammenfassung:

Östlich der Breiten Heide befand sich seit altersher ein Kupfererzgang, der durch geologische Vorgänge bis an die Erdoberfläche getreten war. Wie und wann genau die Erze
entdeckt wurden, ist unbekannt. Möglicherweise suchten schon die Römer hier nach Kupfererzen, welche für ihre Kultur und Waffentechnik mit Sicherheit schon eine große Bedeutung hatte. In den alten Halden und Stollen wurden später römische Münzen gefunden. Betrachtet man heute die Schlucht des ehemaligen Tagebaus in ihrer historischen Bedeutung, wäre eine Unterschutzstellung als eingetragenes Bodendenkmal sicherlich angebracht.

Nachdem der Tagebau zu tief wurde, änderte man die Abbautechnik und trieb Stollen und Schächte in den Berg, um wieder an die Erzschicht gelangen zu können. Im 17. Jahrhundert wurde bereits der Name Firneberg verwendet, wobei das Wort "firn" für alt und im Ursprung unbekannt steht.
Die erste nachgewiesene Betriebsperiode begann im Jahre 1604, in dem Bartholomäus Brück das kurfürstliche Bergwerk in Betrieb nahm.. Im dreißigjährigen Krieg (1618-48) kam der Bergbau zum Erliegen.

Im Jahr 1685 wurde der Bergbau von dem Kölner Brückenbaumeister Anton Clouth wieder aufgenommen.1694 begann Anton Clouth mit dem Bau eines Grundstollens aus dem Breitbachtal, der mit 1.000 m Länge das Erzvorkommen am Virneberg erschließen sollte und als Entwässerungs- und Förderstollen diente. Bergleute arbeiteten im Akkord und erhielten für zwei Meter Vortrieb 12-20 Reichstaler, wobei die Gewerken (Bergbaubetreiber) für Gezähe und Geleucht (Werkzeug und Lampen) aufkommen mussten.

Der Grundstollen war noch bis zum Ende des Bergbaus 1886 ein grundlegender Betriebsteil für die Existenz der Grube. Er sicherte somit die Arbeitsplätze der Virneberger Knappschaft und den Unterhalt der angehörigen Familien über viele Generationen. Das vom St.Josephsbürgerverein 1981 wiedererrichtete "Chlouthe-Kreuz" auf der Breiten Heide erinnert an den 1721 verstorbenen Anton Clouth.

Erste Erwähnung des Namens St. Josephsberg an der Selhofer St. Martins-KapelleZu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde der Name "Virneberg" in "St.Josephsberg" geändert. Der erste Nachweis des Namens "St.Josephsberg" befindet sich zusammen mit der Jahreszahl 1735 und dem ungewöhnlichen bergmännischen Zeichen, Eisen und Bohrer, als Schlussstein über dem Eingang der Selhofer St.Martins-Kapelle. Virneberger Bergleute aus Selhof sollen sich am Wiederaufbau der zerstörten Kapelle beteiligt haben.

1780 verkauften die Erben der Familie Clouth ihre Anteile. Ihre Nachfolger kümmerten sich wenig um einen geordneten Abbau der Erze. Der Fortbestand der Grube war gefährdet.
(Das vom St. Josephsbürgerverein 1981 wiedererrichtete „Chlouthe-Kreuz" auf der Breiten Heide erinnert an den 1721 verstorbenen Anton Clouth. Die Erben von Clouth und Breuer führten den Bergbau fort. Clouth’s Neffe, ebenfalls mit dem Vornamen Anton, wurde 1722 Bergverwalter und wohnte zunächst in der unteren Burg. Wegen eines Rechtsstreits kam der Clouth’sche Anteil zwischen 1727 und 1732 in die Zwangsverwaltung der Kölner Kaufleute Eller und Tills)

1799 wurde Leopold Bleibtreu Berginspektor am Virneberg. Er sorgte am Virneberg für neue Ordnung. Er führte aber auch wieder alte bergmännische Bräuche ein und entwarf für seine Bergleute eine schwarz-grüne Uniform, die er auch selbst mit besonderen Abzeichen und einem Säbel trug. Die Uniform wurde zu kirchlichen Anlässen, Begräbnissen und bei Festlichkeiten getragen.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gingen die Einnahmen aus dem Rheinbreitbacher Bergwerk zurück. Die Gewerken investierten kein Geld mehr in die Grube, und in der Folge kam der Betrieb zum Erliegen.

Im Jahr 1820 erwarben die Gebrüder Rhodius neben St.Marienberg auch den St.Josephsberg. Nun kam wieder neues Leben in den Betrieb.
Das uns allen bekannte
St.Josephsberger-Bergwerkskreuz weist in seiner verschlüsselten Inschrift auf das Jahr 1840 und die Gewerkschaft der Gebrüder Rhodius hin. 1840 förderte die Knappschaft mit 51 Mann 8524 Tonnen Erz aus dem Virneberg.
Infolge der politischen Wirren um die deutsche Revolution 1848 wurde der Bergbau 1852 zunächst eingestellt.

Dann waren es mehrere Gesellschaften, die den Rheinbreitbacher Kupfererzbergbau mit Unterbrechungen und wechselndem Erfolg betrieben. Aufgrund von sich häufenden technischen Problemen und fallenden Kupfererzpreisen erfolgte 1886 die endgültige Stillegung des Virnebergs.

Grube Virneberg
Die Anlagen wurden nach und nach abgebaut. 1896 wurde das letzte Schachtgerüst demontiert. Rheinbreitbacher Bürger trugen die Grubengebäude ab und errichteten sich aus dem Material Wohnhäuser im Dorf. Auch die Ziegelsteine der Schornsteine wurden zum Häuserbau wiederverwendet. Nach mündlichen Angaben sind dies die Häuser: Im Irsbich 4 und kl. Mühlenweg 10 (Fachwerk), Schulstraße 1 (Ziegelstein).

Obwohl der Bergbau über Jahrhunderte in Rheinbreitbach betrieben wurde, war der Beruf des einfachen Bergmannes im Ort nicht hoch angesehen. Die Leute, die Weinberge oder Landwirtschaft betreiben konnten, waren finanziell besser gestellt. Die ärmeren Bürger, oft auch kinderreiche Familien, waren auf den Bergbauberuf angewiesen. Der geringe Lohn reichte für den Lebensunterhalt meistens nicht aus, so dass man nach der Schicht nebenbei noch Landwirtschaft betreiben musste.
In der Not waren der Zusammenhalt und der Gemeinschaftsgeist dafür um so stärker. So gründete sich de
r Männergesangverein Concordia aus Bergleuten, die sich 1848 zum gemeinsamen Gesang zusammenfanden. Auch der St.Josephs-Bürgerverein formierte sich am 26. August 1907 aus ehemaligen Bergleuten der Virneberger Knappschaft.

Bereits vor über 150 Jahren wurde von unseren Vorfahren gerne gefeiert. So war der 19. März, der Josephstag, noch ein richtiger Feiertag, an dem das alljährliche Knappschafts- und Hauerfest begangen wurde. Sämtliche Bergleute erschienen zum feierlichen Hochamt, am Nachmittag wurde sich mit Vogelschießen und anderen Vergnügungen unterhalten. Abends um acht begann ein Ball, der bis 24 Uhr andauerte und um Mitternacht dann das eigentliche Hauerfest, bei dem der sogenannte "Dr.Eisenbart" zur Musik allerhand bergmännischen Klamauk aufführte. Bei dieser Gelegenheit wurden die Förderer zu Lehrhauern und die Lehrhauer zu Hauern befördert, was auch eine Lohnerhöhung mit sich brachte. Dieser Teil des Festes dauerte eine Stunde, und anschließend wurde der Ball weiter fortgesetzt. Für die Kosten wurde den Bergleuten eine Schicht abgehalten. Ob am nächsten Morgen pünktlich um 3 Uhr mit der Schicht begonnen wurde, ist nicht überliefert.
Auch der Bürgerverein feierte früher den Josephstag. Im dritten Reich wurde jedoch der 1. Mai als Feiertag der Arbeiter eingeführt. Um einen zusätzlichen Urlaubstag am 19.März zu sparen, wurde das Patronatsfest auf den 1.Mai gelegt, zumal der heilige Joseph ja auch Schutzpatron der Arbeiter ist.

Das Patronatsfest steht in diesem Jahr ganz im Zeichen des 225jährigen Vereinsjubiläums mit Festkommers und natürlich dem Königsschießen in der Hans-Dahmen-Halle

St. Josephsbürgerverein


 

History                   

  • Entwicklung der Kabelnachfrage von Manfred Backhausen
  • Felten & Guilleaume und Clouth                                 
  • Gründungsgeschichte
  • Einsatzbeispiele

 


 

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Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt J.P.  Clouth

 

Pressemitteilungen

Die folgenden Pressemitteilungen wurden im Laufe des letzten Jahres 2015 und Anfang 2016 veröffentlicht.

 


 

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Stand: 05.02.17