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   In Memoriam: Franz Clouth (1838 - 1910)
    Wagnis       Arbeit     Freiheit im Denken und Handeln    Erfolg
 

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Kautschuk

 

Erstes "lenkbares" Luftschiff

         "CLOUTH"

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Das "weinende Holz" hat`s gegeben, den Meilenstein des Kautschukeinsatzes

Kautschuk ist und bleibt einer der vielfältigsten  Einsatzmittel für den menschlichen Alltag

Ursprünglich in Brasilien mit Weltmonopolstellung zu Hause, wurden 70.000 Samen durch den im Amazonasgebiet  lebenden Engländer Henry Wickam 1876 aus Brasilien heraus geschmuggelt, 2000 keimten in englischen Gewächshäusern aus und gelangen als junge Pflanzen nach Ostasien. Während in Brasilien und dem Amazonasgebiet Gummibäume vereinzelt im Wald standen und deshalb zeitaufwendig angezapft werden mussten, entwickelte Fernost schnell ein Plantagensystem, mit dem vermehrt Verkaufspotential für den Weltbedarf beschaffen werden konnte. Das brasilianische Verkaufsmonopol wurde damit durchbrochen. Die Entwicklung der Fahrzeugindustrie heizte zudem den Weltbedarf an Kautschuk rasant an. Daraus entwickelten sich schnell Kautschukverarbeitungsbetriebe, zu denen auch die Fa. Clouth in Köln Nippes gehören sollte.

 

 

"Leben in Nippes-Arbeiten bei Clouth!

von Manfred Backhausen! (BestellNr/Handel:ISBN 3-00-013316-X), inzwischen in 3. Auflage

 

Die Edition 2 hatte ein riesiges Startproblem!

Das komplette Manuskript von Manfred Backhausen stand Ende 2005 und war druckfertig! Beauftragt war der Drucker der 1. Auflage, der auch neben dem Manuskript bereits einen Vorschuß erhielt, dann aber nichts mehr von sich hören ließ. Was tun? Anwaltlich lassen sich mehrere Wege bestreiten. Die Mühlen der Justiz arbeiten langsam, für die vorgesehenen Herausgabe der 2. Auflage zu lange. In solchen Fällen hilft mit etwas Glück das direkte Aufsuchen des Delinquenten und wirkte auch hier. Außer den Druckvorlagen für die Farbphotos erhielten wir die CD mit den angeblich maßgeblichen Daten für den Druck, das Layout war aber in der veralteten Software-Version Freehand 10 gefertigt und nur vom Urheber knackbar. Also neue Software, neues Layout und nochmals Intensivarbeit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ergänzt bzw. erneuert die 1. Auflage auch mit der vorgesehenen Planung des Clouth-Geländes in Nippes. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Studium der Ausführungen und der Bebilderungen über das Unternehmen "Clouth", welches Nippes, Köln und viele Mitarbeiter geprägt und gebunden hat.

Rechtsanwalt J.P. Clouth

Die künftige Nutzung des "Clouth-Geländes" durch die Stadt Köln

 

 Die Produktion im Werk Clouth der Contitech Transportbandsysteme GmbH wurde am 16.12.2005 eingestellt, dies nicht etwa, weil die Geschäfte schlecht liefen, ganz im Gegenteil, die Auftragslage war nach wie vor sehr gut. Über eine mögliche Verlagerung der Produktion bei der eigenständigen Clouth-Gummiwalzen GmbH wurde bisher noch nicht entschieden, zumal dieses Unternehmen noch einen langfristigen Mietvertrag bis 2010 hat. Das Werkgelände soll später zu einem eigenständigen Wohngebiet mitergänzender nicht störender gewerblicher Nutzung und mit einer der Lage im Stadtgebiet entsprechenden Verdichtung entwickelt werden. Letztlich wurde von der Stadt eine starke Bebauungsstruktur erlaubt, welche unterschiedliche Wohnungstypen ermöglicht. Insgesamt ist ein abwechslungsreicher, neuer Stadtteil von hoher atmosphärischer Qualität geplant, der angeblich einfach zu realisieren ist. Nippes liegt in der Nähe von Ehrenfeld. Dort ist eine der größten Moscheen für Deutschland geplant, die zusammen mit angegliederter Infrastruktur alleine für Ehrenfeld eine ethnische Veränderung in der Zusammensetzung der Bevölkerung mit sich bringen wird. Die starken Proteste der derzeitigen Bevölkerung bei dieser Planunglassen erahnen, dass die Planung im Kölner Norden der Stadt bevölkerungsbezogen aus den Händen gleitet; letztlich wird die Bevölkerung mit den Füßen abstimmen und selbst bestimmen, ob die geplante atmosphärische Qualität Realität werden wird.

Rechtsanwalt J.P. Clouth

Denk mal!

Neu ist nunmehr der Verein "Industriedenkmal Clouth e.V." seit Mai 2006. Er hat sich zum Ziel gesetzt, auf die Errichtung eines Industriedenkmals für Franz Clouth und die Firma hinzuwirken. Nach der weitgehenden Schließung des Standortes Clouth in Köln-Nippes stellte sich für die Autoren des Buches die Frage, wie die Änderung an dieses bedeutende Nipesser und Kölner Unternehmen nachhaltig aufrechterhalten bleiben kann.

Um dieses Ziel zu erreichen, sollen auch Künstler mit dem Ziel angesprochen werden, ein Kunstwerk zu schaffen, in welchem sich alle Aspekte der über 140jährigen Clouth-Geschichte wiederfinden. Mitglied kann man mit einem Jahresbetrag von 30 EUR werden. Auf mehreren offenen Vorstandssitzungen wurden verschiedene Modelle für ein Denkmal vorgestellt und bereits diskutiert. Ideen und Vorstellungen können auch Sie einreichen, feste Vorstellungen sind derzeit noch nicht gefasst, Beschlüsse diesbezüglich gibt es ebenfalls nicht. Derzeit findet noch das so genannte Brainstorming, was man mit Ideenfindung bezeichnen kann, statt. Alle Vorstellungen sind offen. Anregungsweise können Sie sich einen Teil der Vorstellungen im Internet bereits anschauen, wobei diese teilweise erklärungsbedürftig sind. Bei Interesse würden wir uns freuen, wenn sie bei einer der nächsten Vorstandssitzung teilnehmen würden. Anregungen sind jederzeit willkommen!   Ihre Mitgliedschaft oder Spenden können Sie auch  durch den anliegenden Flyer initiieren.

Altes LOGO  (Copyright J.P. Clouth)

Schirmherrin: Frau Minister a.D. Anke Brunn MdL

 

Satzung

Über Spenden würden wir uns freuen, auch über gewünschte Mitarbeit!

Industriedenkmal Clouth e.V.

Postbank Dortmund

Kto.-Nr. 8587 28-462

BLZ: 440 100 46

 

 Eine tolle Ausstellung war das im Jahre 2004, die mit großem Ermittlungsaufwand und entsprechender Vorarbeit  durch den MJB Verlag & Mehr , Herrn Manfred Backhausen ; Herrn Eckart und Herrn Frank Kriechel von CONTITECH (Werk Clouth) sowie Wolfgang  Beier (Clouth Druckwalzen GmbH) ins Leben gerufen und am 19.1.2004 im Bürgeramt Nippes eröffnet wurde.

Herren Eckart              Backhausen

Vielen Dank bereits, trotz allem, was in der Folgezeit passierte, im Namen aller namensmäßig beteiligten Clouths!

Auflage 1 (mittlerweile gibt es Auflage 3!)

                                          

Vor den Herren Backhausen und Eckart wurde durch intensive Bearbeitung des Themas Clouth ein Fundus an Unterlagen, Bildern; Urkunden, Exponaten zusammengetragen, der auch dankenswerterweise von vielen "Clouthianern" (so nennen sich die ehemaligen und auch heute noch beschäftigten Mitarbeiter) letztlich erst in diesem Umfange ermöglicht wurde. Die Ausstellung selbst stellt deshalb nur einen Teil des zusammengetragenen Materials dar, welches wir Zug um Zug komplett hier im Internet vorstellen werden.

Die Eröffnung am 19.1.2004 war bemerkenswert erfolgreich, da sich auch viele alte Mitarbeiter im Bürgeramt einfanden, insbesondere Frau Witte, 92 Jahre alt, was man ihr überhaupt nicht ansah; Chefsekretärin von Max Clouth. Dank auch an Herrn Backhausen Senior, der viel zum Gelingen der Ausstellung nach Darstellung seines Sohnes beigetragen hat. Für den Erfolg war es insbesondere bezeichnend, daß gerade Mitarbeiter wie Herr Backhaus Senior aus eigener Praxis zur Geschichte und Ausstellungskonfiguration beitragen konnten und haben. Herzlichen Dank auch an die Vorstandsmitglieder des jetzigen Werkes in Nippes, insbesondere Herrn Kriechel sowie an den Contitechs.

Sprecher für Clouth Familien: Rechtsanwalt Jürgen P. Clouth; Eröffnung 19.1.2004  17.00 h

Pressereaktion:   

Am 31.1.2004 fand durch den Großen Rat der Kölschen Narren Gilde; Sprecher Rechtsanwalt Jürgen Clouth, durch Mitwirkung der Herren Backhausen und Eckert eine spezielle Führung durch das Clouth Werk statt.

Herr Backhausen erzählte über das Wirken von Franz Clouth, sein Lebenswerk, seine Villa in Köln u.a. erzählen. Es folgte ein Rundgang durch die Werksanlage. Anschließend erfolgten zwei Referate durch  die Herren Eckert und  Backhausen. Es folgt die Besichtigung der Produktionsstätte "Förderbänder".

Abschließend fand im Casino der Kölschen Narren Gilde, dem Restaurant "Kaiser Wilhelm" auf der Gladbacherstraße in der Nähe des Rings, ein Gesprächsausklang statt. Vielen Dank an die Herren Backhausen und Eckert für die gelungene Führung

zur Ausstellung generell                         

detaillierte Auszüge:                              

Schautafeln im PDF Format                     

Copyright: Concept & Design , Braunschweig

Publikum der Eröffnung                            

Copyright by TechnoScript (H. Mauderer)

Clouth Firmenführung vom 31.1.2004        

(durch den Großen Rat der Kölschen Narren Gilde)

                              Firma Clouth in Nippes in den Anfangsjahren

 

                                                                    

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Hier geben wir Ergänzungen zu unserer Website bekannt. Wenn Sie uns zuvor besucht haben und wissen wollen, was sich geändert hat, sehen Sie hier nach.

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Letzte Pressenotizen: zu Fa.CLOUTH  Köln

 

bullet Förderbänder fuhren Geld ein; Kölner Stadt Anzeiger, 14. Juni 2001

 

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